Wien (OTS) – Wien – Im Rahmen einer Kundgebung fordern die roten
Jugendorganisationen den Rücktritt vom FPÖ Nationalratspräsidenten
Walter Rosenkranz, der am 11. November 2025 zu einem Symposium
einlädt, das dem bekennenden Antisemiten und NSDAP-Mitglied Dinghofer
gewidmet ist. “Wer Antisemiten eine Veranstaltung im Hohen Haus
widmet, ist eine Gefahr für unsere Demokratie. Rosenkranz ist in der
zweithöchsten Funktion unserer Republik untragbar und muss sofort
zurücktreten!” , betont Larissa Zivkovic, Vorsitzende der
Sozialistischen Jugend Österreich.
“Österreich hat eine historische Verantwortung, Antisemitismus
entschlossen entgegenzutreten. Gerade jetzt, wo Antisemitismus in
Österreich wieder massiv steigt, tritt Rosenkranz diese Verantwortung
mit Füßen und ist deshalb untragbar!” , so Miriam Amann,
Bundesvorsitzende des Verbands Sozialistischer Student_innen.
Gloria Seidl, Bundessekretärin der Jungen Generation in der SPÖ,
betont: “Die FPÖ beweist wieder einmal, dass ihre Nähe zum
Rechtsextremismus kein Einzelfall ist. Während überall in Österreich
den Novemberpogromen erinnert wird, bei denen hunderte Jüdinnen und
Juden ermordet und ihre Wohnungen und Geschäfte zerstört wurden und
die systematische Verfolgung und Vernichtung folgte, feiert die FPÖ
Judenhasser im Parlament.”
“Es ist unsere Verantwortung als Antifaschist*innen, dagegen
aufzustehen, wenn Rechtsextreme versuchen, die Grundfesten unserer
Demokratie zu schwächen und wieder Hass und Hetze schüren.” , fügt
Ello Wachter, Vorsitzende der Aktion kritischer Schüler_innen hinzu.
“Die roten Jugendorganisationen werden weiterhin protestieren, wenn
die FPÖ, mit Aktionen wie dieser, unsere Demokratie angreift!” , so
Dilovan Shekho, Vorsitzender der Roten Falken abschließend.
