Wien (OTS) – „Was die Stadtregierung heute am Naschmarkt eröffnet,
ist eine
architektonische Katastrophe ersten Ranges“, erklären LAbg. Leo
Lugner, Bezirksparteiobmann der FPÖ Mariahilf, und Lukas Korp,
Bezirksrat und Klubobmann der FPÖ Mariahilf. „Diese neue Halle ist
ein überdimensionierter, völlig deplatzierter Klotz, der an eine
Autobahnraststätte erinnert und dabei genau jene historischen
Blickachsen zerstört, die den Naschmarkt ausmachen.“
Die Freiheitlichen betonen, dass die neue Konstruktion sowohl den
Blick auf die berühmten Otto-Wagner-Häuser entlang der Wienzeile als
auch auf die historische Otto-Wagner-U-Bahn-Station
Kettenbrückengasse regelrecht verschluckt. „Wer von der U-Bahn kommt,
sieht nicht mehr den Markt, nicht mehr das einmalige
Wienzeilenpanorama, sondern einen Klotz aus Blech und Beton. Das ist
eine städtebauliche Bankrotterklärung“, so Lugner.
Dabei hätte es funktionierende und ästhetisch passende
Alternativen gegeben. „Die FPÖ hat bereits vor über fünf Jahren
vorgeschlagen, auf der Überdachung der U-Bahn eine zusätzliche
Marktzeile im Stil des historischen Naschmarktes zu errichten –
kleinteilig, charmant und dem Ort angemessen“, erinnert Korp. „Ein
Konzept, das perfekt gepasst hätte. Stattdessen hat man sich für
einen monströsen Fremdkörper entschieden.“
Für die FPÖ-Mariahilf steht fest, dass es sich um einen massiven
Planungsfehler der rot-pinken Stadtregierung handelt. Lugner: „Diese
überdimensionierte ‚Autobahnraststätte‘ ist eine teure Bausünde, die
weder architektonisch funktioniert noch dem Markt gut tun wird. Hier
wurde Geld vernichtet – verantwortet von SPÖ-Stadträtin Sima und
beklatscht von NEOS-Vizebürgermeisterin Emmerling.“
Die Freiheitlichen kündigen an, die Entwicklung der Halle weiter
kritisch zu begleiten: „Der Naschmarkt hätte einen sensiblen,
traditionsbewussten Ausbau verdient und keine Fehlplanung, die das
historische Stadtbild verstellt“, schließt Korp.