Wien (OTS) – Rebekka Salzer präsentiert das ORF-Parlamentsmagazin
„Hohes Haus“ am
Sonntag, dem 18. Jänner 2026, um 12.00 Uhr in ORF 2 und auf ORF ON
mit folgenden Themen:
Pilnacek-U-Ausschuss
Am Donnerstag fiel der Startschuss für die Befragungen im von der
FPÖ beantragten Pilnacek-Untersuchungsausschuss. Tags davor wurde
österreichische U-Ausschuss-Geschichte geschrieben: Statt zu einem
Befragungstag im Ausschusslokal haben sich die Fraktionen zu einem
Lokalaugenschein in Rossatz in Niederösterreich getroffen. Jenem Ort,
an dem der ehemalige Justizsektionschef Christian Pilnacek tot
aufgefunden wurde. Als erstes befragt wurden jene Personen, die den
Leichnam entdeckt und geborgen haben. Marcus Blecha-Stippl hat die U-
Ausschusswoche mitverfolgt.
Gast im Studio ist Sophie Wotschke, NEOS-Fraktionsführerin im
Pilnacek-U-Ausschuss.
EU unter Druck – Roberta Metsola im Interview
Die Präsidentin des Europäischen Parlaments, Roberta Metsola,
stellt sich den drängenden Fragen zur aktuellen politischen Lage
Europas. Im Mittelpunkt des Gesprächs stehen die wachsenden Zweifel
an der außenpolitischen Durchsetzungsfähigkeit der Europäischen Union
in einer zunehmend polarisierten Weltordnung. Thema sind unter
anderem die langsamen Entscheidungsprozesse der EU im Vergleich zu
den Vereinigten Staaten, insbesondere mit Blick auf internationale
Krisen. Während die USA etwa aktuell über militärische Optionen
gegenüber dem Iran nachdenken, bleibt dem Europäischen Parlament nur
begrenzter Handlungsspielraum – etwa symbolische Maßnahmen wie der
Ausschluss iranischer Diplomaten aus EU-Einrichtungen. Rebekka Salzer
hat mit Roberta Metsola gesprochen.
Wünsche der Volksgruppen
Vor 50 Jahren ist das Volksgruppengesetz beschlossen worden. Das
garantiert den in Österreich lebenden anerkannten Volksgruppen der
Slowenen, Burgenland-Kroaten, Tschechen, Slowaken und Ungarn, sowie
der Roma und Sinti grundlegende Rechte. Äußeres Zeichen sind
zweisprachige Ortstafeln sowie besondere Förderungen für Erhalt von
Sprache und Kultur. Eine Ausstellungseröffnung im Parlament war der
Anlass, den Wunsch nach mehr zweisprachigen Bildungsmöglichkeiten zu
äußern. Nationalratspräsident Walter Rosenkranz hat Unterstützung
zugesagt. Marcus Blecha-Stippl und Claus Bruckmann berichten.