FFG begrüßt Industriestrategie der Bundesregierung – Schlüsseltechnologien im Fokus

Wien (OTS) – Die Österreichische Forschungsförderungsgesellschaft FFG
begrüßt die
heute vorgestellte Industriestrategie der Bundesregierung als klares
Bekenntnis zur Stärkung des Wirtschafts- und Innovationsstandorts
Österreich. Insbesondere der Fokus auf Schlüsseltechnologien setze
einen wichtigen industriepolitischen Akzent für die kommenden Jahre.

„Die Industriestrategie adressiert jene technologischen Felder, die
für die Wettbewerbsfähigkeit, Resilienz und Wertschöpfung des
Industriestandorts Österreich von zentraler Bedeutung sind“, sagt
Henrietta Egerth, Geschäftsführerin der FFG.

Zwtl.: Schlüsseltechnologien als Kernstück

Das Kernstück der Industriestrategie bildet die erstmalige
Definition zentraler Schlüsseltechnologien und Stärkefelder, darunter
Künstliche Intelligenz, Life Sciences, Quanten-, Energie- und
Umwelttechnologien. Diese Schwerpunkte sind auch maßgeblich für die
künftige Ausrichtung der Forschungs- und Innovationsförderung.

„Die FFG verfügt über ein breit aufgestelltes, technologieoffenes
Fördersystem, das entlang der gesamten Innovationskette wirkt. Die
Industriestrategie gibt hierfür eine klare strategische Orientierung,
an der wir unsere Förderinstrumente spezifizieren“, betont Karin
Tausz, Geschäftsführerin der FFG.

Zwtl.: Nationale und europäische Maßnahmen gezielt verzahnt

Über die FFG wird ein neues Förderinstrument für den Aufbau von
Ökosystemen im Bereich der Schlüsseltechnologien rund um zentrale
Leitbetriebe entwickelt. Ziel des FFG-Schlüsseltechnologieprogramms
ist es, den gesamten Innovationsprozess der Unternehmen zu begleiten
und Innovationskooperationen mit Forschungs- und Unternehmenspartnern
zu etablieren.

Auf europäischer Ebene setzt die Strategie auf eine stärkere Nutzung
und Verzahnung bestehender Programme und Initiativen wie Horizon
Europe sowie den EU-Competitiveness Fund. Die FFG bringt dabei ihre
langjährige Erfahrung in der Umsetzung und Kofinanzierung
europäischer Programme ein und fungiert seit Jahrzehnten als
Nationale Kontaktstelle (NCP) für EU-Forschungs- und
Innovationsprogramme.

„Die Kombination aus nationalen Fördermaßnahmen und europäischer
Zusammenarbeit ist ein zentraler Hebel, um die industrielle
Innovationskraft Österreichs nachhaltig zu stärken“, so Henrietta
Egerth.

Zwtl.: FTI-Pakt als entscheidender Rahmen

Die Umsetzung der Industriestrategie baut wesentlich auf dem FTI-
Pakt auf. Für die erfolgreiche Umsetzung der vorgesehenen Maßnahmen
wird es wesentlich sein, dass der FTI-Pakt entsprechende budgetäre
Voraussetzungen für Investitionen in Schlüsseltechnologien bietet,
betont die FFG.