Wien (OTS) – Am Donnerstagabend fand im Rathaus von Laakirchen ein
Gespräch statt,
in dem der Umgang mit dem lokalen KZ-Mahnmal behandelt wurde.
Bürgermeister Fritz Feichtinger und andere Politiker:innen der Stadt
diskutierten das Thema mit den Landesvorsitzenden der Opferverbände,
Harald Grünn (KZ-Verband) und Samuel Puttinger (Sozialdemokratische
Freiheitskämpfer), sowie mit Robert Eiter (Mauthausen Komitee und OÖ.
Antifa-Netzwerk).
Bürgermeister Feichtinger war zuletzt von vielen Seiten
kritisiert worden, weil er entgegen seiner Zusage an die
Opferverbände das KZ-Denkmal auf den Friedhof verlegen hatte wollen.
Nun wurde eine Einigung über die weitere Vorgangsweise erzielt.
„Der Bürgermeister hat ausdrücklich versprochen, dass das KZ-Mahnmal
nur im Konsens mit den Opferverbänden verlegt oder sonst verändert
wird“, betont Netzwerk-Sprecher Eiter.
Die Opferverbände beharren auf einem prominenten Standort des
Mahnmals im Zentrum von Laakirchen. Bei einer gemeinsamen Begehung
mit dem Stadtchef wurden zwei mögliche Standorte direkt vor und
gegenüber dem Alten Rathaus ins Auge gefasst.
„Damit hat der Bürgermeister seine ursprüngliche Zusage
erneuert“, stellt Robert Eiter fest.
„Ein erfreuliches Ergebnis, das freilich leichter zu erreichen
gewesen wäre“, sagt Willi Mernyi , Vorsitzender des Mauthausen
Komitees Österreich. „Wir werden sehr genau darauf achten, dass diese
Vereinbarung auch eingehalten wird.“