„Am Schauplatz“ über das besondere Verhältnis von Menschen und Hunden

Wien (OTS) – Die Österreicherinnen und Österreicher lieben ihre
Hunde: In jedem
fünften Haushalt lebt mindestens einer, insgesamt sind es rund
830.000. Kein Wunder – ein Hund widerspricht nie und ist in guten wie
in schlechten Zeiten treu. Mit „Ein Hundsleben“ zeigt „Am Schauplatz“
am Donnerstag, dem 5. März 2026, um 21.05 Uhr in ORF 2 und auf ORF ON
eine Reportage von Ed Moschitz über Menschen, deren Lebensglück auf
vier Pfoten beruht:

Günter, 68, hat sein Leben lang in der Reinigungsbranche
gearbeitet, um sich in Wien-Simmering ein kleines Sommerhaus zu
schaffen. Im Ruhestand ist der Alltag ruhig – vielleicht zu ruhig.
„Meine Frau und ich sind wie Tag und Nacht“, sagt Günter, der seine
Aufmerksamkeit vor allem seinem Hund Charlie schenkt. Auch Frau
Holecek, 76, bleibt dank Hund Bauxi stets in Bewegung. Der kleine
Frühaufsteher hält sie ordentlich auf Trab – vermutlich einer der
Gründe, warum die ehemalige Bäckergesellin noch so flott auf den
Beinen ist. Seit dem Tod ihres Mannes wäre ihr Leben ohne Bauxi „sehr
einsam“.

Herr Michael, 45, hat früh schwere Schicksalsschläge erlebt: Der
Tod der Mutter, eigene schwere Erkrankungen, gefolgt von 17
Operationen und einem Absturz in die Drogenszene. „So richtig Halt“
fand er erst mit Hund Alpha – mit ihm an seiner Seite gelang der
Kokain-Entzug. Eine Verbindung „für immer“. Manuela, 49, und Herbert,
64, leben auf 30 Quadratmetern – mit vier Hunden und drei Katzen.
Platz ist relativ, Zeit haben sie genug. Beide erlebten in ihrer
Kindheit viel Gewalt. Herbert fand erst Trost bei Hund Strolchi: „Der
hat mir wirklich gutgetan.“ Andreas, 56, versucht alles, um Hund Beno
zu schützen. Oft blieb er selbst hungrig, damit für Benos Futter Geld
übrig war. Den letzten Winter verbrachten sie sogar auf Parkbänken
und in Müllcontainern. Erst ein Wohnheim der Caritas brachte wieder
ein wenig Ruhe – für Mensch und Hund.