Wien (OTS) – Peter Resetarits präsentiert in der Sendung
„Bürgeranwalt“ am
Samstag, dem 14. März 2026, um 18.00 Uhr in ORF 2 und auf ORF ON
folgende Beiträge:
ÖBB-Beschwerden
Für Pendlerinnen und Pendler, die täglich mit der ÖBB von Retz,
Hollabrunn oder Breitenwaida zur Arbeit nach Wien fahren müssen, ist
der Arbeitsweg in den vergangenen Monaten zu einem Lotteriespiel
mutiert, bei dem man nicht weiß, ob der eigene Zug pünktlich ist oder
überhaupt fährt. Immer wieder fallen Verbindungen ohne Vorankündigung
aus oder enden plötzlich auf halber Strecke. Die Waggons sind auch
deshalb zu den Stoßzeiten zwischen Hollabrunn und Wien meist heillos
überfüllt, das Wagenmaterial auf der Strecke seit Langem veraltet.
Klagen wie diese haben schon vor zwei Jahren die Volksanwaltschaft
auf den Plan gerufen, doch geändert hat sich für die Betroffenen
seither wenig – und wenn, dann nicht zum Guten. „Bürgeranwalt“ sieht
sich die Situation bei einem Lokalaugenschein genauer an und
konfrontiert die ÖBB im Studio mit den Vorwürfen.
Myoelektrische Armprothese doch genehmigt
Der Salzburger Michael G. verlor als Jugendlicher bei einem
Unfall seine rechte Hand und beantragte vor rund einem Jahr eine
moderne Unterarmprothese mit Greiffunktion. Nach einer erfolgreichen
zweiwöchigen Austestung im AUVA-Rehabilitationszentrum Bad Häring
wurde der Antrag dennoch abgelehnt. Michael G. arbeitet im Verkauf
und in der Kundenberatung und benötigt die Prothese auch für seine
berufliche Tätigkeit, etwa bei Messeauftritten, im direkten
Kundenkontakt oder bei der Bedienung von Arbeitsmitteln. Die PVA
begründete die Ablehnung damit, dass die Prothese für die konkrete
Berufsausübung nicht zwingend erforderlich sei. Volksanwalt Bernhard
Achitz kritisierte diese Entscheidung öffentlich und forderte eine
neuerliche Prüfung durch die Sozialversicherungsträger – die
schließlich doch die Genehmigung zur Folge hatte.
Internetbetrug mit Fake-Websites: ORF stoppt betrügerische
Werbung
Betrügerische Online-Anzeigen, die wie seriöse Zeitungsartikel
gestaltet sind, werden immer professioneller. Besonders häufig
missbrauchen Täter dabei bekannte Gesichter, um Vertrauen zu
erwecken, zuletzt auch den ORF-Journalisten und „Bürgeranwalt“-
Moderator Peter Resetarits. Der ORF ist gegen diese Betrugsmasche
juristisch und technisch vorgegangen und konnte die Ausspielung der
betrügerischen Werbung stoppen. In der Sendung spricht Peter
Resetarits über den konkreten Fall und diskutiert mit Fachleuten und
Betroffenen über aktuelle Betrugsmaschen, rechtliche Möglichkeiten
und darüber, worauf Konsumentinnen und Konsumenten achten sollten.