Wien (OTS) – ÖGB Bundesgeschäftsführerin Helene Schuberth warnt vor
dem drohenden
Stillstand in der Spritpreisdebatte: „Die massiven Preisanstiege
dürfen wir nicht einfach durchrauschen lassen, sondern müssen ihnen
mit entschiedenen Maßnahmen begegnen. Die Margenregelung ist eine
davon, da sich die Kraftstoffpreise deutlich von der Entwicklung der
Rohölpreise entkoppelt haben. Es dürfen nicht die Fehler der
Vorgängerregierung wiederholt werden. Wir verlieren kostbare Zeit, um
einen möglichen Inflationsschock abzufedern und Wohlstandsverluste zu
vermeiden.“
Parteipolitik hintan stellen – Verantwortung übernehmen
Schuberth appelliert eindringlich an alle im Parlament
vertretenen Parteien, ihre Blockaden aufzugeben und dem Gesetz
zuzustimmen: „Es geht jetzt nicht um parteipolitische Profilierung,
sondern um das Wohl aller Menschen in Österreich. Alle Beteiligten
müssen über ihren Schatten springen. Die Preise an den Zapfsäulen
kennen keine Parteigrenzen – und die Entlastung darf das auch nicht
tun.“