Wien (OTS) – „Die geplante neue Wiener Event Arena steht exemplarisch
für das, was
bei Großprojekten der SPÖ-Neos-Stadtregierung regelmäßig schiefläuft:
große Ankündigungen, jahrelange Verzögerungen, fehlende Transparenz
und überbordende Kosten. Dass sich ein Projekt, das ursprünglich 2024
eröffnen sollte, auch 2026 noch immer nur in der Vorbereitungsphase
befindet, ist schlichtweg nicht akzeptabel. Die verantwortliche SPÖ-
Finanzstadträtin Barbara Novak und die Wien Holding müssen endlich
vollständig offenlegen, wie der tatsächliche Projektstand aussieht
und wie sich der weitere konkrete Ablauf gestaltet. SPÖ und Neos
dürfen diese Form von Intransparenz und Missmanagement bei
Großprojekten nicht länger zulassen“, so Landesparteiobmann Markus
Figl angesichts der aktuellen Medienberichte.
Das Projekt sei von Anfang an von Pleiten, Pech und Pannen
geprägt gewesen. Umso unverständlicher sei es, dass sich die neue
Wiener Event Arena weiterhin lediglich in der Vorbereitungsphase
befindet. Gerade bei einem Vorhaben dieser Größenordnung brauche es
Klarheit statt weiterer offener Fragen.
„Besonders schwer wiegt in diesem Zusammenhang, dass mit den
jahrelangen Verzögerungen auch die Chance leichtfertig vergeben
wurde, internationale Großereignisse wie etwa aktuell den Eurovision
Song Contest bereits in einer neuen Event Arena auszurichten“, so
Figl weiter.
Bezeichnend sei zudem, dass SPÖ-Finanzstadträtin Novak und die
Wien Holding weiterhin keine ausreichenden Details zum Stand der
Entwicklungen preisgeben. Die Wiener Volkspartei fordert daher volle
Transparenz über den tatsächlichen Projektstand, den weiteren
Zeitplan und die konkrete Kostenentwicklung. „Bei einem Projekt
dieser Größenordnung hat die Öffentlichkeit ein Recht darauf zu
erfahren, wie der Stand der Dinge tatsächlich ist. Wir brauchen hier
endlich Offenheit, Verlässlichkeit und ein professionelles
Projektmanagement“, so Figl abschließend.