Theater am Werk präsentiert neue Eigenproduktion „Die Quelle“ von Calle Fuhr

Wien (OTS) – Die Quelle ist die neue Produktion des Autors und
Regisseurs Calle
Fuhr gemeinsam mit der Investigativ-Plattform DOSSIER , die bereits
in der Vergangenheit in Wien mit großem Publikumserfolg Produktionen
wie Heldenplätze (2021), Die Redaktion (2023) und Aufstieg und Fall
des Herrn René Benko (2024) realisierten.

Der BAWAG-Skandal oder auch die IBIZA -Affäre: Hinter diesen
Skandalen stecken Menschen, die Journalist*innen sensible
Informationen gegeben haben. Regisseur Calle Fuhr stellt nun eine
dieser Quellen ins Zentrum seines Stücks. Mit dabei ist ein
herausragendes Schauspieler*innenensemble, u.a. mit den aus Film und
Fernsehen bekannten Darsteller*innen Gerti Drassl und Johannes
Nussbaum .

Über Monate hat Fuhr mit Journalist*innen aus Österreich und
Deutschland gesprochen, um die Mechanismen hinter dem sogenannten
Whistleblowing zu begreifen und konnte dabei sogar mit einigen
Quellen persönlich in Kontakt treten. Die daraus entstandene
Geschichte ist fiktiv – allerdings voller Anspielungen auf reale
Fälle. Dieser Psycho-Thriller erzählt davon, wie Quellen in Konzernen
unterdrückt werden, Journalist*innen verfolgt und wie manchmal eben
doch die Wahrheit siegt.

Calle Fuhr erzählt im Vorfeld der Produktion, wie man
investigative Recherchen auf die Bühne bringt:

„Das Tolle ist, dass es dafür kein Rezept gibt. Das Wie entsteht
nicht bei mir im Stillen am Schreibtisch, sondern im Dialog mit
DOSSIER. In den letzten Jahren haben wir verschiedene Ansätze
gefunden, um investigativen Recherchen einen Raum auf der Bühne zu
geben – bei jedem Projekt war es ganz anders. So auch jetzt, wenn wir
uns in Die Quelle auf Whistleblowing konzentrieren und auf die Opfer,
die es mit sich bringen kann.“

Calle Fuhr wurde 1994 in Düsseldorf geboren und erzählt
Geschichten für die Bühne, das Radio, den Film und auf Spotify. Seine
Ausbildung erlangte er als Regieassistent in Düsseldorf, Prag und
Wien. Seit einigen Jahren widmet er sich komplexen Themen und bringt
diese lustvoll und verständlich auf die Bühne. So entstanden neben
den Arbeiten zur Schuldenbremse, Abende zur Korruption in Österreichs
größtem Konzern OMV, zum Braunkohlekonzern LEAG oder zum Aufstieg und
Fall des Immobilien-Magnaten René Benko. Seine Arbeiten wurden
bereits in mehrere Sprachen übersetzt und auf internationalen
Festivals gezeigt.

Die Quelle feiert am 16. April im Theater am Werk im Kabelwerk
Premiere. Weitere Vorstellungen finden am 19. / 20. / 22. / 23. / 24.
/ 25. April & 03. / 04. / 07. Mai, jeweils um 19:30 Uhr statt.

Mit Dennis Cubić, Gerti Drassl,Kaspar Locher, Johannes Nussbaum,
Violetta Zupančič

Die Frage danach, was investigativen Journalismus gerade jetzt so
unverzichtbar macht, wird in einem Gespräch im Rahmen der Produktion
im Zentrum stehen. Im Dialog am Werk am 25.04.2026 um 17:30 Uhr mit
dem Titel Wahrheit verteidigen sprechen prominente Expert*innen zum
Thema, u.a. Ashwien Sankholkar von DOSSIER und Colette Schmidt von
DER STANDARD. In diesem Format eröffnet das Theater am Werk einen
Austausch über und einen Raum für gesellschaftlich oder politisch
relevante Perspektiven, die die künstlerische Produktion ergänzen und
bereichern.

Weitere Informationen finden Sie unter www.theater-am-werk.at .