„Hohes Haus“ über Pilnacek-U-Ausschuss und Wahlbeobachter

Wien (OTS) – Rebekka Salzer präsentiert das ORF-Parlamentsmagazin
„Hohes Haus“ am
Sonntag, dem 19. April 2026, um 12.00 Uhr in ORF 2 und auf ORF ON mit
folgenden Themen:

Hauskauf und Smartwatch

Diese Woche haben wieder zwei Befragungstage im Pilnacek-
Untersuchungsausschuss stattgefunden. Geladen waren der Ex-Lobbyist
Peter Hochegger, Ex-Signa-Manager Christoph Stadlhuber und zwei IT-
Experten aus dem Bundeskriminalamt. Hauptthemen waren der Hauskauf,
den Christian Pilnacek kurz vor seinem Tod angestrebt hat, und die
Smartwatch, die er bei seinem Ableben getragen hat. Während die ÖVP
den U-Ausschuss mittlerweile als Steuergeldverschwendung bezeichnet,
sehen die anderen Fraktionen massives Behördenversagen bei der
Polizei. Die Freiheitlichen orten politische Einflussnahme der
Volkspartei auf die Polizeiarbeit. Marcus Blecha-Stippl war für
„Hohes Haus“ beim U-Ausschuss dabei.

Gast im Studio ist Kai Jan Krainer, SPÖ-Fraktionsführer im
Pilnacek-Untersuchungsausschuss.

Wahl-Beobachter

Ungarn hat gewählt und sich nach 16 Jahren gegen Viktor Orbán und
seine nationalkonservative Rechtspartei Fidesz entschieden. Der
Erdrutschsieg seines Kontrahenten Péter Magyar hat zwar überrascht,
ist allerdings auch dem mehrheitsfördernden Wahlrecht, das Orbán
eingeführt hat, geschuldet. Die Erwartungen an Péter Magyar sind
hoch. Sowohl von der ungarischen Bevölkerung als auch von Europa, das
sich einen pro-europäischeren Kurs von der neuen ungarischen
Regierung erwartet. In Ungarn herrscht jedenfalls Aufbruchstimmung,
berichten auch die vier österreichischen Abgeordneten, die für die
OSZE als Wahlbeobachter bei der Wahl in Ungarn dabei waren. Susanne
Däubel informiert.

Wirtschaftsaufschwung und Wohnungsnot

In Portugal haben seit 2022 drei Parlamentswahlen stattgefunden.
Sie wurden durch die vorzeitige Auflösung des Parlaments notwendig,
in dem es keine klaren Mehrheiten mehr gibt. Der Erfolg der
rechtspopulistischen Partei namens Chega, die inzwischen die
zweitgrößte Fraktion im Parlament stellt, erschwert die Arbeit der
konservativen Minderheitsregierung von Premierminister Luís
Montenegro. Die Wirtschaft in Portugal wächst zwar stärker als in
anderen Ländern, doch die Wohnungspreise steigen und die Einkommen
können nicht mithalten. ORF-Korrespondent Josef Manola berichtet über
das Spannungsfeld zwischen wirtschaftlichem Aufschwung und sozialer
Realität in einem Land mit rund zehn Millionen Einwohnerinnen und
Einwohnern.