Wien (OTS) – Christoph Feurstein präsentiert in „Thema“ am Montag,
dem 20. April
2026, um 21.15 Uhr in ORF 2 und auf ORF ON folgende Beiträge:
Hipp-Erpressung – Rattengift in Babynahrung
In Eisenstadt ist ein mit Rattengift versetztes Glas Babynahrung
aufgetaucht. Gesucht wird noch zumindest ein weiteres manipuliertes
Glas. Dieses soll in derselben Spar-Filiale gekauft worden sein. Der
Hintergrund: ein mutmaßlicher Erpressungsversuch gegen die
Herstellerfirma Hipp. Die Firma soll im Vorfeld eine E-Mail erhalten
haben, in der bis zum zweiten April die Überweisung von zwei
Millionen Euro gefordert wird. Ansonsten würde man vergiftete Gläser
in Supermärkten platzieren. Ein Sprecher von Hipp sagt: „Es handelt
sich um einen externen kriminellen Eingriff.“ Die E-Mail sei
allerdings erst am 16. April gelesen worden, wie die Tageszeitung
„Die Presse“ berichtet. Die zuständigen Behörden mahnen die
Konsumentinnen und Konsumenten weiterhin zu besonderer Vorsicht.
Ermittelt wird in Österreich, Tschechien, der Slowakei und Bayern.
Eva Kordesch über den aktuellen Stand der Ermittlungen.
Tschernobyl – 40 Jahre Super-GAU
In der Nacht auf den 26. April jährt sich die Reaktorkatastrophe
von Tschernobyl zum 40. Mal. Sie gilt als der bisher schwerste
Atomunfall in der Geschichte der Kernkraft. Ein Block des Kraftwerks
in der heutigen Ukraine explodierte, große Mengen radioaktiver Stoffe
wurden freigesetzt und weite Teile Europas kontaminiert. Tausende
Menschen sind an den Folgen der Strahlung gestorben. Hunderttausende
wurden umgesiedelt. Vor 20 Jahren hat Christoph Feurstein für „Thema“
die Region besucht. Er konnte damals mit Betroffenen sprechen und
durfte in das Gebiet rund um das AKW, das zu dieser Zeit noch kaum
zugänglich war. Infos zum ORF-Schwerpunkt unter https://presse.ORF.at
Auf die Taube gekommen – Haustier, Supersportler, Ärgernis?
„Eine Taube als Haustier klingt vielleicht seltsam, ist aber
nicht so abwegig, wenn man bedenkt, dass der Mensch sie über tausende
Jahre gezüchtet hat“, sagt Fabian Hummer. Er hat eine Taube gerettet,
die seitdem immer an seiner Seite ist. Im Shoppingcenter, beim
Spazierengehen und sogar im Urlaub. Manche stören sich am Taubenkot,
andere am Gurren, wieder andere züchten Brieftauben. In Wien versucht
man die Taubenpopulation einzuschränken. „Wir haben eine
Verantwortung den Tieren gegenüber, schließlich sind sie verwilderte
Haustiere“, sagt Matthias Amon vom Wildtierservice der Stadt Wien.
Wie kann es gelingen, den Tauben ein artgerechtes Leben zu
ermöglichen? Und warum wird die Taube so unterschätzt? Savanka
Schwarz über den Vogel, der polarisiert.