Österreich (OTS) – Das Rehabilitationszentrum Weißer Hof der AUVA in
Klosterneuburg, NÖ,
wird verkauft. Der Zuschlag soll Ende 2026 bzw Anfang 2027 erfolgen.
Das Rehabilitationszentrum Weißer Hof ist eine
Vorzeigeeinrichtung in Punkto medizinischer Rehabilitation und soll
für Rehabilitation in der Natur und als wichtige Trainingsstätte für
den Behindertensport erhalten bleiben.
Prominente (Patient*innen) wie Andreas Onea und Erich Artner sind
Profisportler*innen geworden und betonen immer wieder die Stärken des
Weißen Hofs.
Zwei ehemalige Patient*innen des Weißen Hofs haben während der
Corona Pandemie im Jänner 2020 über #meinaufstehn eine Petition für
den Erhalt des Weißen Hofs als Rehabilitationszentrum ins Leben
gerufen:
Frau Mag. Susanne Prager-Schugardt, durch einen Unfall
querschnittsgelähmt und auf den Rollstuhl angewiesen und Herr Ing.
Thomas Musska, nach einem Unfall unterschenkelamputiert.
Der Weiße Hof muss erhalten bleiben! | mein #aufstehn
Bisher haben fast 24.000 Unterstützer*innen diese Petition
unterschrieben.
Die beiden Patient*innen haben im Jänner 2021 während der
Pandemie ein Buch mit persönlichen Geschichten über den Weißen Hof
aus der Sicht von zahlreichen Patient*innen herausgebracht und dies
zuvor rechtlich prüfen lassen.
Das Buch ist 2021 an zahlreiche politische Entscheidungsträger
und Interessens-vertretungen verschickt worden, u.a. an das
Bundesministerium für Soziales, Gesundheit, Pflege und
Konsumentenschutz und liegt in den notwendigen Bibliotheken auf.
Am 15.9.2023 konnten Herr Ing. Musska und Frau Mag. Prager-
Schugardt dem Bundesministerium für Soziales, als Aufsichtsbehörde
der AUVA, die Unterschriften der Petition für den Weißen Hof
überreichen und ein ausführliches Gespräch mit der Sektion 2,
zuständig für Sozialversicherungen, führen.
Beide Patient*innen setzen sich seit Jahren engagiert und im
Rahmen der Möglichkeiten mit ihren Beeinträchtigungen für den Weißen
Hof ein und werden das auch weiterhin tun.
Das Rehabilitationszentrum Weißer Hof soll auch durch die neuen
Betreiber für die Rehabilitation und den Behindertensport erhalten
bleiben.
Mag. Susanne Prager-Schugardt