Wien (OTS) – Das erste Quartal 2026 war bei den heimischen
Pensionskassen geprägt
von außergewöhnlicher Volatilität. Nach einem zunächst sehr positiven
Jahresbeginn kam es im weiteren Quartalsverlauf zu spürbaren
Marktkorrekturen aufgrund der geopolitischen Verwerfungen. Der
Eskalation im Nahen Osten konnten sich auch die österreichischen
Pensionskassen trotz sehr professionellem Asset-Management nicht
gänzlich entziehen. Der damit verbundene deutliche Anstieg der
Energiepreise sowie die veränderten Zinserwartungen führten zu
erhöhter Volatilität über nahezu alle Anlageklassen hinweg.
„Aktuell liegen wir zum 15. April 2026 mit 1,32 Prozent klar im
positiven Bereich“, erklärt Andreas Zakostelsky, Obmann des
Fachverbands der Pensions- und Vorsorgekassen in der
Wirtschaftskammer Österreich (WKÖ). „Während die Stichtagsbetrachtung
zum Ende des ersten Quartals aufgrund der teils deutlichen
Turbulenzen an den Kapitalmärkten ein moderates Minus von 0,99
Prozent ergeben hat. Mit drei verbleibenden Quartalen besteht gutes
Potenzial für eine durchwegs positive Jahresperformance“.
Zwtl.: Langfristige Performance bleibt entscheidend
„Für die Entwicklung der Zusatzpensionen sind kurzfristige
Schwankungen, wie wir sie aktuell durch die Nahost-Krise sehen, von
untergeordneter Bedeutung. Entscheidend ist die langfristige
Performance. Die österreichischen Pensionskassen verfügen über einen
klaren Vorteil: Sie investieren über Jahrzehnte hinweg und können
dadurch temporäre Marktschwankungen ausgleichen. Gerade in Phasen
erhöhter Unsicherheit zeigt sich die Stärke unseres Systems“, erklärt
Andreas Zakostelsky.
Mit einer langfristigen Performance von rund 5 Prozent liegen die
Ergebnisse der österreichischen Pensionskassen weiterhin deutlich
über vielen vergleichbaren Anlegeformen. Ziel bleibt es, auch im
weiteren Jahresverlauf eine stabile und nachhaltige Entwicklung für
alle Anwartschafts- und Leistungsberechtigten sicherzustellen.
Zwtl.: Über den Fachverband der Pensions- und Vorsorgekassen
Der Fachverband der Pensions- und Vorsorgekassen ist die
gesetzliche Vertretung aller Pensionskassen und Betrieblichen
Vorsorgekassen. Insgesamt vertritt der Verband über 5 Millionen
Anwartschafts- und Leistungsberechtigte und veranlagen die Pensions-
und Vorsorgekassen über 50 Milliarden Euro – sie sind die größten
privaten Pensionszahler in Österreich.