Junge Wirtschaft: Austrian Startup Monitor 2025 zeigt klaren Handlungsbedarf bei Risikokapital, Abgaben und Bürokratie

Wien (OTS) – Der Austrian Startup Monitor 2025 zeigt: Österreichs
Startups sind
innovativ und wachstumsbereit, doch die Rahmenbedingungen bremsen.
Für die Junge Wirtschaft (JW) ist klar: Jetzt braucht es echte
wirtschaftspolitische Impulse.

„Österreichs Startups liefern: 71 % entwickeln
Schlüsseltechnologien, etwa im Bereich KI Robotik oder Life Sciences.
Das ist die Innovation von morgen – dieses Potenzial ist ein klarer
Standortvorteil! Aber ohne die richtigen Rahmenbedingungen wandern
langfristig Wachstum und Wertschöpfung dorthin ab, wo es einfacher
ist“, betont Verena Eugster, Bundesvorsitzende der Jungen Wirtschaft.

Seit 2014 wurden über 3.600 Startups in Österreich gegründet,
rund 35.000 Menschen arbeiten in diesen hochinnovativen
Jungunternehmen. Rund 73 % der Unternehmen wollen Mitarbeiter:innen
einstellen, gleichzeitig wächst die internationale Bedeutung der
heimischen Startups: 42 % der Umsätze werden im Ausland erzielt, 80 %
planen die Expansion. Doch genau dieses Wachstum stößt zunehmend an
Grenzen. Das Problem ist nicht der Unternehmergeist, sondern das
Umfeld.

„Mehr als die Hälfte der Startups fordert Entlastung bei den
Lohnnebenkosten und bessere Bedingungen für Risikokapital. Das ist
ein klares Signal aus der Startup-Community und für uns ein Auftrag
zum Handeln: Wir setzen uns mit Nachdruck dafür ein, dass der
angekündigte rot-weiß-rote Dachfonds rasch umgesetzt, Bürokratie
abgebaut und die Lohnnebenkosten spürbar gesenkt werden“, so Eugster.

Gerade beim EU-Binnenmarkt zeigen sich Schwächen: Für die
Skalierung fehlt in Europa oft die passende Finanzierung.
Gleichzeitig stoßen Startups im Binnenmarkt auf fragmentierte Märkte
und unterschiedliche Regelwerke, ein klarer Standortnachteil für
international ausgerichtete Geschäftsmodelle.

Die Junge Wirtschaft fordert daher: Weniger Bürokratie, mehr
privates Kapital und spürbare Entlastungen für heimische
Jungunternehmen. Das Ziel ist klar: Österreich muss als Startup-
Standort nach vorne kommen, um im internationalen Wettbewerb
konkurrenzfähig zu bleiben. (PWK166/EL)