WB-Graf: UNOS rechnen sich ihre Kritik schön, WKÖ entlastet Betriebe nachhaltig

Wien (OTS) – Deutliche Kritik übt Wirtschaftsbund-Generalsekretärin
Tanja Graf an
der jüngsten Aussendung der UNOS zu den angekündigten Entlastungen
der WKÖ. „Wer hier von einer „Ausrede“ spricht, hat nicht verstanden
oder will bewusst verzerren“, so Graf.

„Fakt ist: Es geht nicht um eine einmalige Maßnahme, sondern um
einen Einsparungspfad, der bis 2030 konsequent umgesetzt wird. Die
volle Entlastungswirkung entfaltet sich nachhaltig und zwar Jahr für
Jahr“, stellt Graf klar.

Besonders entscheidend sei, dass die Einsparungen gezielt dort
ansetzen, wo Unternehmen tatsächlich entlastet werden: „Mit der
Reduktion der Kammerumlage 2 werden die Lohnnebenkosten gesenkt und
genau das ist es, was Betriebe in der aktuellen wirtschaftlichen Lage
brauchen“, betont Graf.

Ab 2030 ersparen sich Unternehmen 100 Millionen Euro jährlich

Auch die Darstellung, es handle sich um bloße Ankündigungen,
weist Graf entschieden zurück: „Wer seriös rechnet, erkennt sofort:
Wir sprechen hier von einer nachhaltigen, strukturellen Entlastung im
Bereich der KU2 von rund 20 Prozent. Ab 2030 ersparen sich
Unternehmen bei der Kammerumlage 2 ein Volumen von 100 Mio. Euro
jährlich. Das ist kein symbolischer Schritt, sondern eine spürbare
Entlastung für die Unternehmen.“

Die Vorwürfe der UNOS gehen an der Realität vorbei: „Auf der
einen Seite wird seit Jahren die Senkung der KU2 gefordert, auf der
anderen Seite wird genau dieser Weg jetzt schlechtgeredet.
Präsidentin Martha Schultz liefert einen realistischen und
umsetzbaren Plan statt populistischer Schnellschüsse. Das Ziel ist
klar: nachhaltige Entlastung für die Betriebe, nicht Schlagzeilen für
einen Tag“, so Graf abschließend.