Wien (OTS) – Heute wurde die Verlängerung des von der
österreichischen Regierung
eingesetzten Wohnschirms um drei Jahre beschlossen. Für Wohnsprecher
der SPÖ im Europaparlament, Andreas Schieder, ein wichtiger
Mosaikstein im Kampf für leistbares Wohnen auf allen politischen
Entscheidungsebenen. Gleichzeitig sei es ein Zeichen zur
Unterstützung des „Housing First“-Konzepts. Auch im Europäischen
Parlament hat sich Andreas Schieder erfolgreich für die Aufnahme des
ursprünglich aus Finnland stammenden „Housing First“-Konzepts in den
Bericht des EU-Wohnausschusses eingesetzt. Ein Konzept, das durch
gezielte Maßnahmen Menschen davor bewahrt, in die Wohnungslosigkeit
abzurutschen. Der SPÖ-EU-Delegationsleiter sagt: „Der Wohnschirm ist
ein zentrales Instrument, um unbürokratisch und rasch Hilfe zu
leisten, wo sie am nötigsten gebraucht wird. Er setzt da an, wo die
Not am größten ist und Mietrückstände drohen oder sogar
Wohnungsverlust unmittelbar bevorsteht. In den letzten vier Jahren
konnte durch den Wohnschirm in mehr als 15.600 Fällen verhindert
werden, dass Menschen ihre Wohnung verlieren. Durch die Unterstützung
etwa von Sozialarbeiter:innen oder durch die Übernahme der
Wohnungskautionen können Menschen österreichweit vor der
Obdachlosigkeit bewahrt werden. Prävention von Wohnungslosigkeit ist
der effektivste und sogleich ökonomisch sinnvollste Hebel, um
Obdachlosigkeit langfristig in Österreich und Europa einzudämmen.“ **
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Schieder ergänzt: „Das ,Housing First‘-Konzept ist gerade deshalb
so effektiv, weil es Wohnen als Grundrecht betrachtet. Dies
ermöglicht Stabilität, Sicherheit und psychische Entlastung und ebnet
somit den Weg für die Rückkehr in ein selbstbestimmtes Leben. Daher
ist es so relevant, dass wir auf allen Ebenen gemeinsam anpacken, es
umzusetzen. Auf EU-Ebene setzen wir Sozialdemokrat:innen uns
insbesondere dafür ein, dass im Rahmen des ,Housing First‘-Ansatzes
starke soziale Dienste gefördert und in allen EU-Mitgliedstaaten zum
Standard werden. Gemeinsam schaffen wir es, die Wohnkrise in ganz
Europa zu beenden.“ Schieder freut sich daher auch, dass der Sonder-
Wohnausschuss im EU-Parlament um ein weiteres Jahr verlängert wird. (
Schluss) le/lw