Wien (OTS) – Mit dem neuen „Plan Zukunft – Bildung fürs Leben“ legt
das
Bildungsministerium einen umfangreichen Plan vor, der Antworten für
die konkreten Anforderungen in einer sich rasch verändernden Welt
liefert. Wirtschaftsbildung erhält damit einen festen Platz im
Lehrplan der Sekundarstufe I. Die Erfahrungen und Erfolge der
Stiftung für Wirtschaftsbildung aus den vergangenen Jahren belegen,
wie wirkungsvoll dieser Ansatz ist.
„Wir begrüßen die Entscheidung, die Wirtschaftsbildung
institutionell zu stärken. Sie ist ein wichtiger Schritt, um junge
Menschen besser auf die Herausforderungen des Alltags und der
Arbeitswelt vorzubereiten. Denn wirtschaftliche Kompetenzen sind
heute unerlässlich, um fundierte Entscheidungen zu treffen und die
eigene Zukunft selbstbestimmt zu gestalten“, sagt Matthias Reisinger,
geschäftsführender Vorstand der Stiftung für Wirtschaftsbildung. „Nun
gilt es dieses Vorhaben verantwortungsvoll umzusetzen. Als Stiftung
bringen wir unsere Erfahrung und Expertise gerne bei der Klärung
aktuell noch offener Fragen ein und stehen als Kooperationspartner
bereit, um gemeinsam mit Schulen und Bildungseinrichtungen eine
effektive und nachhaltige Umsetzung dieser wichtigen Initiative im
Plan Zukunft zu unterstützen.“
Initiativen der Stiftung wie unter anderem das Begleitprogramm
„Wirtschaftsbildung wirkt“, sowie das Schulpilotprojekt
Wirtschaftsbildung, verfolgen das Ziel, die ökonomische Bildung an
Schulen zu stärken und Schülerinnen und Schüler auf die
Herausforderungen der modernen (Arbeits-)Welt vorzubereiten. Die
Stiftung möchte junge Menschen dazu befähigen, in ihren verschiedenen
Rollen und Perspektiven in der Wirtschaft, unter anderem als
Arbeitnehmer:in, Konsument:in und Bürger:in, kritisch und
verantwortungsbewusst zu handeln. Wirtschaft wird dabei als
gestaltbares System verstanden, eingebettet in Gesellschaft, Umwelt
und Demokratie.
Über die Stiftung für Wirtschaftsbildung
Die Stiftung für Wirtschaftsbildung wurde im Jahr 2021 ins Leben
gerufen, um das Thema Wirtschaftsbildung im österreichischen
Bildungssystem zu stärken und verbreiten und Lehrkräfte bei der
Umsetzung zu unterstützen. Junge Menschen sollen möglichst früh mit
grundlegenden Wirtschafts-, Finanz- und Zukunftskompetenzen auf ihr
Leben nach der Schule vorbereitet werden. Um das zu erreichen,
arbeitet die Stiftung an der Stärkung und Verbreitung einer
lebensweltbezogenen wirtschaftlichen Bildung in der schulischen
Allgemeinbildung. Die Stiftung wird von einer breiten
zivilgesellschaftlichen Allianz getragen, der es ein besonderes
Anliegen ist, die ökonomische Bildung junger Menschen in Österreich
zu fördern. Gründungspartner sind die Arbeiterkammer, ERSTE Stiftung,
Industriellenvereinigung, Innovationsstiftung für Bildung, MEGA
Bildungsstiftung, Oesterreichische Nationalbank und Wirtschaftskammer
Österreich.