Neunkirchen (OTS) – „Wer sich politisch einbringen will, merkt oft
schnell, dass es nicht
um Ideen geht – sondern darum, sich anzupassen“, so Michael Singula
und Lukas Kurz, die nun auf der FPÖ-Liste in Neunkirchen kandidieren.
Beide haben ihren politischen Weg ursprünglich in anderen
Parteien begonnen – der eine bei der SPÖ, der andere bei der ÖVP. Der
gemeinsame Nenner: Sie wollten etwas bewegen, sich einbringen,
Verantwortung übernehmen und scheiterten damit.
Michael Singula begann seinen politischen Weg bei der SPÖ, war
engagiert: Doch seine Ideen waren nicht gefragt. Für ihn wurde klar:
Wer Haltung zeigt und für Heimat sowie klare Werte einsteht, stößt im
System an Grenzen. Die Konsequenz war ein bewusster Schlussstrich –
und der Schritt zur FPÖ, weil dort Überzeugung, Rückgrat und klare
Positionen zählen.
Noch deutlicher zeigt sich das System am Beispiel von Lukas Kurz.
Er kandidierte für die ÖVP bei der Nationalratswahl im Bezirk
Neunkirchen und hätte ein Mandat erhalten. Doch statt Leistung und
Wählerwillen zählten interne Machtstrukturen. Unter massivem Druck
wurde ihm nahegelegt, auf das Mandat zu verzichten. Für ihn wurde
klar: „In diesem System entscheiden nicht die Wähler, sondern
Netzwerke, Bünde und Abhängigkeiten.“
Für beide steht fest: „Egal ob SPÖ oder ÖVP – am Ende stößt man
auf dieselben Grenzen eines Systems, das sich selbst schützt.“ Daher
galt für beide: weg von Anpassung und Druck, hin zu klaren Werten und
ehrlicher Politik.
FPÖ-Spitzenkandidat Helmut Fiedler dazu: „Immer mehr Menschen
erkennen die Schwächen dieses Systems – und entscheiden sich bewusst
für einen echten Systemwechsel.“