IV begrüßt Industriestrompreis und Verlängerung der Strompreiskompensation

Wien (OTS) – Die Industriellenvereinigung (IV) begrüßt die heute
seitens der
Bundesregierung angekündigte Verlängerung der Strompreiskompensation
(SAG) bis 2029 sowie die Einführung eines Industriestrompreises für
die Jahre 2027 bis 2029 als wichtige Signale für den
Industriestandort Österreich. „Österreichs Industrie steht im
internationalen Wettbewerb massiv unter Druck – gerade auch mit Blick
auf Deutschland und die dortige Einführung eines
Industriestrompreises. Die angekündigten Maßnahmen gehen angesichts
dessen in die richtige Richtung und schaffen mehr Planbarkeit für
energieintensive Betriebe“, betont IV-Generalsekretär Christoph
Neumayer.

Positiv bewertet die IV insbesondere, dass sich die Maßnahmen an
den europäischen Beihilferahmen orientieren und keine zusätzlichen
nationalen Einschränkungen für förderfähige Branchen vorgesehen sind.
Damit werde ein wichtiger Beitrag zu einem europäischen Level Playing
Field geleistet. Gleichzeitig sei nun die konkrete Ausgestaltung
entscheidend: „Die Unterstützung muss rasch, administrativ einfach
und ausreichend dotiert bei den Unternehmen ankommen. Andere
europäische Standorte – insbesondere Deutschland – haben bereits
umfassende Entlastungsmaßnahmen gesetzt. Österreich darf hier nicht
weiter an Wettbewerbsfähigkeit verlieren“, betont Neumayer.

Die IV sieht zudem die Verlängerung der Strompreiskompensation
als notwendige Maßnahme, um Carbon Leakage und
Produktionsverlagerungen zu verhindern sowie Investitionen in
Elektrifizierung weiterhin am Standort Österreich zu ermöglichen.
„Die Industrie braucht verlässliche und langfristige
energiepolitische Rahmenbedingungen. Jetzt gilt es, die angekündigten
Maßnahmen zügig gesetzlich umzusetzen und Investitionssicherheit für
Unternehmen zu schaffen – in diese Richtung hat die Bundesregierung
heute einen sehr wichtigen ersten Schritt gesetzt“, so Neumayer
abschließend.