Wien (OTS) – „Die gestrige Wien-Heute Sendung war erneut ein
Paradebeispiel dafür,
wie der ORF-Wien seinen öffentlich-rechtlichen Auftrag mit
parteipolitischer Gefälligkeit für die Ludwig-SPÖ verwechselt“,
kritisiert der Mediensprecher der Wiener FPÖ LAbg. Lukas Brucker.
So seien in der Sendung SPÖ-Politiker gleich mehrfach prominent
zu Wort gekommen: „O-Töne von Bürgermeister Ludwig und SPÖ-
Vizebürgermeisterin Novak beim Beitrag zur Medienförderung, ein
Auftritt von Stadträtin Sima beim Umspannwerk, Berichterstattung über
den SPÖ-Umzug aus der Löwelstraße sowie SPÖ-Gesundheitsstadtrat
Hacker bei der Lungenkrebs-Diagnostik – die SPÖ durfte sich einmal
mehr nach Belieben präsentieren“, so Brucker.
Völlig ausgeblendet werde hingegen die fünftägige Abschaltung der
Fernwärme in Ottakring und Penzing, von der zigtausende Wiener
betroffen sein werden. „Dabei war es die FPÖ, die dieses Thema als
Erste öffentlich aufgezeigt und kritisiert hat. Dass ein derart
massiver Eingriff in die Lebensqualität zigtausender Haushalte in der
Berichterstattung keine Rolle spielt, ist mehr als bezeichnend“,
erklärt Brucker.
„Mit objektiver und ausgewogener Berichterstattung hat das längst
nichts mehr zu tun. Der ORF-Wien vermittelt zunehmend den Eindruck
einer roten Hofberichterstattung zugunsten der Stadtregierung. Die
Wienerinnen und Wiener finanzieren den ORF über Gebühren und haben
daher Anspruch auf faire, kritische und ausgewogene Information und
nicht auf SPÖ-PR im öffentlich-rechtlichen Gewand“, betont Brucker.
Die FPÖ werde diese Entwicklung weiterhin klar benennen und eine
ausgewogene Berichterstattung einfordern. „Der ORF hat einen
gesetzlichen Informationsauftrag und keinen Parteiauftrag für die
SPÖ“, so der Wiener FPÖ-Mediensprecher.