„Eco“: Ende in Sicht? Was der Irankrieg Österreich bisher gekostet hat

Wien (OTS) – Dieter Bornemann präsentiert das ORF-Wirtschaftsmagazin
„Eco“ am
Donnerstag, dem 18. Juni 2026, um 22.30 Uhr in ORF 2 und auf ORF ON
mit folgenden Beiträgen:

Ende in Sicht? Was der Irankrieg Österreich bisher gekostet hat

Die USA und der Iran sollen sich am Wochenende auf ein Ende des
Irankriegs geeinigt haben, am Freitag wird dieses Abkommen
voraussichtlich unterzeichnet. Ein möglicher Schlussstrich für einen
Konflikt, der die Weltwirtschaft seit mehr als 100 Tagen belastet.
Auch in Österreich hat man den Krieg deutlich zu spüren bekommen: Die
Preise sind wieder gestiegen, das zarte Wirtschaftswachstum
schwächelt. Vor allem die Nachricht der bevorstehenden Öffnung der
Straße von Hormus, einer der wichtigsten Handelsrouten der Welt,
sorgt schon jetzt für merklich Entspannung bei den Ölpreisen. Doch
die Auswirkungen des Krieges werden noch länger spürbar sein. Wie
sehr hat der Konflikt Österreichs Wirtschaft getroffen und was ist
noch zu erwarten? Bericht: Bettina Fink, Johannes Schwitzer-Fürnsinn

Tierschutzskandal um Ziegenmilch – Spuren führen auch nach
Österreich

Eine gemeinsame Recherche von ORF, Spiegel und RTL verfolgt den
Weg von Ziegenmilch aus einem brandenburgischen Skandalbetrieb direkt
nach Österreich. Verdeckte Aufnahmen zeigen kranke und misshandelte
Tiere sowie verendete Zicklein in der Mülltonne. Die Milch aus diesem
Betrieb wird unter anderem in die Steiermark transportiert. Dort
verarbeitet sie ein Betrieb zu Milchpulver – etwa auch für
Babynahrung. Monatlich werden von dort aus Tonnen nach Asien
exportiert, vor allem nach China. Und der Bedarf steigt. Auch in
Europa, wo Ziegenmilch gerade als Alternative zur Kuhmilch zum
Lifestyle-Produkt aufsteigt. Welchen Preis zahlen die Tiere dafür?
Bericht: Matthias Linke, Lisa Lind

Bürokratie-Abbau – viel versprochen, wenig passiert

Täglich klagen Unternehmerinnen und Unternehmer in Österreich
über zu viele Formulare und Vorschriften, die ihren Alltag
erschweren. Die Regierung hat darauf reagiert und mit Sepp Schellhorn
einen eigenen Staatssekretär eingesetzt. Ende Dezember vergangenen
Jahres kündigt sie eine große Entbürokratisierungsoffensive an. Und
diese Woche zieht sie mit einer Digitalisierungsoffensive in der
Verwaltung nach. Wirklich umgesetzt wurde aber bisher wenig: von 113
Maßnahmen bis zuletzt nur 17. Ein Bericht über ein Land, in dem alle
Bürokratieabbau fordern – und trotzdem wenig weitergeht. Bericht:
Michael Mayrhofer