Holzleitner/Marterbauer: Steuerbefreiung auf Hygieneprodukte kommt bei Frauen an

Wien (OTS) – Die mit 1. Jänner 2026 in Kraft getretene
Umsatzsteuerbefreiung auf
Menstruationsprodukte und Verhütungsmittel kommt dort an, wo sie
ankommen soll: bei den Konsument:innen. Das bestätigt das Ergebnis
der heute präsentierten Branchenuntersuchung der
Bundeswettbewerbsbehörde (BWB) in Kooperation mit der Arbeiterkammer
und Arbeiterkammer OÖ. Die Steuerbefreiung wurde vollständig an die
Kund:innen weitergegeben. Damit zeigt sich: Die Entlastung wird im
Alltag der Frauen spürbar.

Für Frauenministerin Eva-Maria Holzleitner ist das Ergebnis ein
gleichstellungspolitischer Erfolg: „Wir haben mit der Steuerbefreiung
von Menstruationsprodukten und Verhütungsmitteln einen wichtigen
Schritt zu mehr Selbstbestimmung, besserer Frauengesundheit und mehr
sozialer Gerechtigkeit gesetzt. Menstruationsprodukte wie Binden,
Tampons oder Periodenunterwäsche sind kein Luxus, sondern eine
Notwendigkeit für Frauen. Es ist sehr erfreulich, dass wir mit dem
Bericht der BWB nun Schwarz auf Weiß sehen, dass die gesetzliche
Maßnahme wirkt, die Unternehmen ihrer Verantwortung nachkommen und
die Entlastung somit direkt, Monat für Monat, bei den Frauen
ankommt.“

Finanzminister Markus Marterbauer: „Die Untersuchung der
Wettbewerbsbehörde zeigt, dass die Steuersenkung dort ankommt, wo sie
ankommen soll, nämlich bei den Konsumentinnen und Konsumenten. Auch
bei der nun geplanten Senkung der Mehrwertsteuer auf
Grundnahrungsmittel wird darauf geachtet, dass die Steuersenkungen
weitergegeben werden. Wir setzen als Bundesregierung gezielt
Maßnahmen, die vor allem Menschen mit niedrigerem Einkommen
entlasten. Gleichzeitig trägt die Kombination unserer Eingriffe dazu
bei, die Inflationsrate zu dämpfen.“

„Die Bundeswettbewerbsbehörde hat sich bei der
Branchenuntersuchung einmal mehr als starke Partnerin erwiesen, die
sicherstellt, dass politische Entlastungsmaßnahmen auch tatsächlich
greifen“, so Frauenministerin und Finanzminister abschließend
unisono.