SPÖ fordert rasche Einberufung des Runden Tisches zur Kinder- und Jugendhilfe

Wien (OTS) – „Kinderschutz darf nicht davon abhängen, in welchem
Bundesland ein
Kind lebt“, betonte SPÖ-Nationalratsabgeordneter und Kinderrechte-
Sprecher Christian Oxonitsch heute im Nationalrat. Im Rahmen der
Budgetdebatte zu Jugend und Familie sprach er sich für eine rasche
Einberufung des im Regierungsprogramm vereinbarten Runden Tisches zur
Weiterentwicklung der Kinder- und Jugendhilfe durch Jugendministerin
Claudia Bauer aus. ****

„Die Voraussetzungen wurden mit dem Regierungsprogramm
geschaffen. Die Landesreferent:innen für die Kinder- und Jugendhilfe
haben sich dafür ausgesprochen, der Nationalrat hat die Einberufung
eines Runden Tisches mit den Ländern und zentralen Stakeholdern
einstimmig beschlossen, und auch die Volksanwaltschaft fordert eine
stärkere Harmonisierung der Standards. Jetzt gilt es, diesen Auftrag
endlich umzusetzen“, so Oxonitsch. „Denn auch die bestehende 15a-
Vereinbarung zwischen Bund und Ländern verfolgt ausdrücklich das Ziel
einer einheitlichen Gestaltung der Kinder- und Jugendhilfe,
gemeinsamer Standards und ihrer laufenden Weiterentwicklung.“

Der SPÖ-Abgeordnete sprach sich dafür aus, jetzt rasch den Runden
Tisch einzuberufen und Länder, Fachorganisationen sowie die
Zivilgesellschaft an einen Tisch zu bringen. Ziel müsse sein,
bewährte Standards österreichweit weiterzuentwickeln und den Schutz
von Kindern unabhängig vom Wohnort weiter zu verbessern.

Rund 60.000 Kinder und Jugendliche erhalten derzeit
unterschiedlichste Unterstützung seitens der Kinder- und Jugendhilfe.
„Den tausenden engagierten Mitarbeiter:innen in diesem schwierigen
Arbeitsfeld ist ein großes Danke zu sagen, aber sie brauchen dafür
vor allem die notwendigen Rahmenbedingungen“.

„Kinderschutz ist keine Frage von Zuständigkeiten, sondern eine
gemeinsame Verantwortung. Gerade deshalb müssen wir jetzt die Chance
nutzen, die Kinder- und Jugendhilfe gemeinsam weiterzuentwickeln“, so
Oxonitsch abschließend. (Schluss) ah/mm