ÖVP – Figl/Korosec: Jeder 14. Wiener bezieht Mindestsicherung – Wien darf kein Sozialmagnet bleiben

Wien (OTS) – Mit Verweis auf aktuelle Berechnungen der Agenda Austria
erneuern der
Landesparteiobmann der Wiener Volkspartei, Markus Figl, und
Sozialsprecherin Gemeinderätin Ingrid Korosec ihre Forderung nach
einer umfassenden Reform der Wiener Mindestsicherung.

„Wenn jeder 14. Wiener Mindestsicherung bezieht, dann ist das
kein Zeichen eines funktionierenden Sozialsystems, sondern ein
deutlicher Beleg dafür, dass Wien dringend Reformen braucht. Die
Zahlen der Agenda Austria bestätigen genau das, worauf wir seit
Jahren hinweisen: Die Wiener Mindestsicherung ist viel zu großzügig
ausgestaltet und wirkt geradezu als Sozialmagnet“, so Figl.

In Wien ist es jeder 14. Einwohner, der Mindestsicherung bezieht,
während es in Oberösterreich nur jeder 268. Einwohner ist. Pro
Einwohner gibt die Bundeshauptstadt mit 487 Euro auch ein Vielfaches
aller anderen Bundesländer aus.

„Ein Sozialsystem muss Menschen in schwierigen Lebenslagen
unterstützen und sie möglichst rasch wieder in Beschäftigung bringen.
Es darf aber keine dauerhafte Alternative zum Erwerbseinkommen
werden. Leistung muss sich in Wien endlich wieder lohnen“, betont
Korosec.

Die Wiener Volkspartei fordert daher erneut eine umfassende
Reform der Wiener Mindestsicherung. Dazu zählen insbesondere eine
Staffelung der Kinderrichtsätze bei Mehrkindfamilien nach dem Vorbild
anderer Bundesländer, stärkere Sanktionen bei mangelnder
Arbeitsbereitschaft und klare Regeln gegen Missbrauch.

„Die Zahlen der Agenda Austria sind ein weiterer Weckruf. SPÖ und
Neos dürfen die Realität nicht länger ignorieren. Wien braucht
endlich ein Sozialsystem, das jenen hilft, die Hilfe brauchen,
gleichzeitig aber Leistung fördert und Fehlanreize konsequent
beseitigt“, so Figl und Korosec abschließend.