Wien (OTS) – Im neunten Anlauf ist es gelungen: Aus dem neunten
Siebenfachjackpot
ist am vergangenen Mittwoch der erste Achtfachjackpot geworden.
Rechtzeitig zum 40-Jahr-Jubiläum der Österreichischen Lotterien, und
damit auch von Lotto „6 aus 45“, konnte ein neuer Meilenstein gesetzt
werden:
Etwas mehr als elf Millionen Tipps (und damit etwa das Vierfache
einer normalen Runde) müssten bis Sonntag, 19:00 Uhr abgegeben
werden, um das Ziel von 12 Millionen Euro für den Sechser auch zu
erreichen. Da neue Meilensteine erfahrungsgemäß stets eine besondere
Anziehungskraft ausüben, sind die Österreichischen Lotterien auch
zuversichtlich. Bis Freitag Mittag wurden jedenfalls bereits 4,7
Millionen Tipps abgegeben, wobei die intensiveren Zeiten – mit bis zu
200 Tipps pro Sekunde – mit Freitag Nachmittag und Samstag Vormittag
noch bevorstehen.
Mit einem 12-Millionen-Solo-Sechser jedenfalls würde man Platz 2
in der Rangliste der höchsten Lotto Gewinne in Österreich belegen.
Was tun mit 12 Millionen Euro?
Lotto Gewinner:innen in Österreich sind zum überwiegenden Teil
vernünftig und nennen dem Hochgewinnbetreuer gegenüber in erster
Linie, dass sie sich ihre Wohnsituation verbessern wollen: Eigentum
statt Miete, Haus statt Wohnung, ein Zweitwohnsitz im Grünen. Hier
ein paar extravagante Möglichkeiten, den Gewinn zu verwenden: Für 12
Millionen Euro würde man, um beim Thema zu bleiben, bekommen:
Historische Villen in bester Lage von Wien, etwa im 19. Bezirk.
Luxuriöse Penthouses in Dubai.
Exklusive Chalets in Kitzbühel.
Private Inseln in der Karibik.
Ein Weingut in der Toskana.
Mit dem Gewinn untertauchen
Wer mit dem Gewinn von 12 Millionen Euro untertauchen will, kann
das im wahrsten Sinne des Wortes, und sogar auf sehr stilvolle Art
und Weise: Im teuersten Hotel der Welt, dem Lover’s Deep Luxury
Submarine Hotel in den karibischen Gewässern vor der Insel St. Lucia.
Man könnte sich in dieser genialen Unterwasser-Unterkunft etwa 80
Tage – mit Partner:in 40 Tage – lang einmieten, denn eine Nacht
kostet dort pro Person rund 150.000 Euro. Dafür gibt’s einen eigenen
Butler und einen eigenen Koch, sowie einen extravaganten Blick auf
die gesamte Unterwasserwelt.
Wer es auf längerfristig anlegt, der könnte 65 Jahre lang
monatlich 15.000 Euro ausgeben, und das wären immerhin täglich 500
Euro.
Quicktipp, Normalschein oder Systemschein?
Es sind größtenteils Quicktipps, die da durch die Leitungen
huschen und verspeichert werden. Bei großen Jackpots hat der
Quicktipp mit 55 Prozent den absolut größten Anteil am gesamten
Tippaufkommen; 35 Prozent entfallen auf den Normalschein, werden also
händisch angekreuzt, und 10 Prozent auf den Systemschein. Und exakt
dieses Verhältnis ergibt sich, wenn man jene 96 Sechser analysiert,
die nach Fünf-, Sechs- und Siebenfachjackpots getippt wurden: 53
wurden per Quicktipp erzielt, 34 per Normalschein und 9 per
Systemschein.
Denn entscheidend ist nicht die Art, sondern die Anzahl der
Tipps. Mit einem einzigen Tipp liegt die Wahrscheinlichkeit auf einen
Sechser bei rund 1:8 Millionen, schon ein zweiter Tipp verdoppelt die
Chance auf 1:4 Millionen. Und so weiter.