Wien (OTS) – Der Österreichische Gewerkschaftsbund (ÖGB) begrüßt die
heutige
Ankündigung von Arbeitsministerin Korinna Schumann, die Finanzierung
des Insolvenz-Entgelt-Fonds (IEF) langfristig abzusichern. „Der
Insolvenz-Entgelt-Fonds ist das entscheidende Sicherheitsnetz für
Arbeitnehmer:innen im Fall einer Firmenpleite. Es ist ein wichtiges
und richtiges Signal von Arbeitsministerin Korinna Schumann, den
Fonds nun wieder zu stärken“, sagt Angela Pfister, Leiterin des
volkswirtschaftlichen Referats im ÖGB.
Beitragssenkung zeigt Folgen
„Die Senkung des IESG-Beitrags von 0,45 auf 0,1 Prozent zwischen
2016 und 2022 hat Spuren hinterlassen. Das hat die Kika/Leiner-
Insolvenz 2023 deutlich gezeigt, als der Fonds an seine
Belastungsgrenze kam“, so Pfister.
Die ÖGB-Ökonomin sagt: „Damit Löhne, Gehälter und andere
Ansprüche auch künftig zuverlässig ausbezahlt werden können, braucht
der Fonds eine solide Finanzierung. Beim Schutz der Beschäftigten
darf nicht gespart werden.“
„Gerade angesichts der steigenden Zahl an Firmeninsolvenzen
müssen sich Arbeitnehmer:innen darauf verlassen können, dass ihre
Ansprüche im Ernstfall gesichert sind“, betont Pfister abschließend.
Über uns:
Der Österreichische Gewerkschaftsbund (ÖGB) vertritt rund 1,2
Millionen Arbeitnehmer:innen in Österreich. Gemeinsam mit seinen
sieben Gewerkschaften setzt sich der ÖGB als überparteiliche
Interessenvertretung für gute Arbeitsbedingungen, faire Löhne und
Gehälter sowie soziale Gerechtigkeit ein.
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