Wien (OTS) – „Dass die Inflation im Juli zurückgeht, ist eine gute
Nachricht für
die Menschen. Gleichzeitig zeigen die aktuellen Zahlen, dass die
eigentliche Herausforderung weiter besteht: Energie bleibt ein
wesentlicher Inflationstreiber. Solange Österreich von Öl und Gas
abhängig ist, werden internationale Krisen und die Folgen der
Klimakrise immer wieder auf die Preise durchschlagen. Diese ‚climate
induced inflation‘ ist längst Realität. Wenn die Regierung die
Inflation dauerhaft senken will, muss sie die Klimakrise bekämpfen
und Österreich rasch aus der Abhängigkeit von fossilen Energien
führen“, sagt Jakob Schwarz, Budgetsprecher der Grünen.
„Die wirksamste Inflationsbremse ist eine konsequente Klima- und
Energiepolitik. Jeder Euro, der in erneuerbare Energien,
Energieeffizienz und den Ausstieg aus Öl und Gas investiert wird,
macht Österreich krisenfester und schützt die Menschen vor den
nächsten Preisschocks. Stattdessen hat die Bundesregierung
Klimaschutzmaßnahmen gekürzt, den Umstieg auf klimafreundliche
Technologien erschwert und neue klimaschädliche Subventionen
geschaffen. Das ist nicht nur klimapolitisch falsch, sondern
verschärft auch das Risiko neuer Teuerungswellen. Wer fossile
Abhängigkeiten verlängert, verlängert auch die Inflation“, warnt
Schwarz.