Wien (OTS) – Der Premium-IT-Refurbisher afb social & green IT darf ab
2026 das
österreichische Gütesiegel „Verified Social Enterprise“ tragen und
gehört damit zu rund 3 Prozent der ausgezeichneten Social Enterprises
in Österreich. Das staatliche VSE-Label des Bundesministeriums für
Wirtschaft, Energie und Tourismus (BMWET) wird an Unternehmen,
Genossenschaften und Vereine vergeben, die die soziale und
ökologische Wirkung ihrer wirtschaftlichen Aktivitäten priorisieren.
Neben der österreichischen AfB mildtätige und gemeinnützige
Gesellschaft zur Schaffung von Arbeitsplätzen für behinderte Menschen
mbH wurden dieses Jahr noch 25 weitere Sozialunternehmen ernannt.
Staatssekretärin Elisabeth Zehetner überreichte die Auszeichnungen am
8. Mai 2026 in Wien im Rahmen des VSE Impact Forum – Unternehmertum
schafft Wirkung.
Gernot Hochfellner, Geschäftsführer von afb in Österreich,
betont: „Das offizielle VSE-Label ist für uns eine sehr wichtige
Auszeichnung und ein großer Erfolg. Es bestätigt die positive Wirkung
unseres inklusiven Refurbishment-Modells und unterstützt unser Ziel,
soziales Unternehmertum stärker in der Gesellschaft zu verankern.“
Das Verified Social Enterprise-Label wird seit 2022 vom BMWET
vergeben. Die Abwicklung übernimmt die Austria Wirtschaftsservice
Gesellschaft in Zusammenarbeit mit dem Social Entrepreneurship
Network Austria SENA sowie der Wirtschaftskammer Österreich.
Inzwischen sind 85 Sozialunternehmen als VSE anerkannt und erscheinen
als solche im Unternehmens-Serviceportal sowie im A-Z Firmenregister
der Wirtschaftskammer Österreich. Die Auszeichnung ist der sichtbare
Beweis, dass die Social Enterprises die Sozial- und Umweltwirkung
ihres Geschäftsmodells über den wirtschaftlichen Gewinn stellen und
so eine Schlüsselfunktion für gesellschaftlichen Wandel und eine
nachhaltige Wirtschaft übernehmen.
„Diese nachhaltige Transformation treiben wir als inklusiver
Premium-IT-Refurbisher seit über 20 Jahren voran – ökonomisch, sozial
und ökologisch“, erklärt Hochfellner. „Bei uns arbeiten Menschen mit
und ohne Beeinträchtigung ganz selbstverständlich Seite an Seite.“
Gleichzeitig gibt afb social & green IT gebrauchten Smartphones,
Laptops und anderer Business-Hardware durch eine professionelle
Aufbereitung und den Weiterverkauf an Firmen, Institutionen oder
private Nutzer ein zweites Leben.
Belegbarer Klima-Impact und gelebte Inklusion
„Beides zusammen erzeugt messbaren Impact, den wir in unseren
jährlichen Wirkungsberichten transparent kommunizieren“, so
Hochfellner. Denn als Gruppe gemeinnütziger Kapitalgesellschaften hat
afb social & green IT das VSE-Prinzip „Impact first“ von Anfang an
verinnerlicht und die soziale und ökologische Wirkung des
Unternehmens durch wissenschaftliche Studien untermauern lassen.
Allein im letzten Jahr bereitete die afb Group, Europas größter
gemeinnütziger IT-Dienstleister, 728.000 Geräte auf und sparte
dadurch 68.200 Tonnen klimaschädliche CO2-äquivalente Emissionen ein.
Fast jeder zweite der rund 700 sozialversicherungspflichtigen
Arbeitsplätze ist inklusiv. An den beiden Standorten Wien und
Klagenfurt der österreichischen AfB arbeiten aktuell 50 Menschen, 11
davon mit Beeinträchtigungen.
Für Gernot Hochfellner ist das Verified Social Enterprise-Label
nicht nur ein Erfolg, sondern auch ein Ansporn: „Wir möchten die
Menschen für Kreislaufwirtschaft und Inklusion sensibilisieren, das
Bewusstsein für die sozialen und ökologischen Folgen von IT-Nutzung
stärken und Alternativen in der Beschaffung verankern. Unser
langfristiges Ziel ist ganz klar die Förderung einer nachhaltigen
Gesellschaft. Umso besser, wenn wir als Verified Social Enterprise
dieses Ziel sichtbar und gemeinschaftlich voranbringen können.“
Download des gesamten Pressematerials: https://ots.de/8Rq3Yc