Aktueller UBIT-Radar zeigt: Beratung, Buchhaltung und IT bleiben Wachstumsmotor

Wien (OTS) – Der aktuelle UBIT-Radar zeigt die zentrale Bedeutung der
Branche
Unternehmensberatung, Buchhaltung und IT für den Wirtschaftsstandort
Österreich. Während die Gesamtwirtschaft unter Druck steht, wachsen
Unternehmensberatung, Buchhaltung und Informationstechnologie weiter
und leisten damit einen wichtigen Beitrag zu Wertschöpfung,
Beschäftigung, Export und digitaler Transformation.

Deutliches Plus bei Umsatz und Export

Demnach erzielten die Unternehmen des Fachverbandes
Unternehmensberatung, Buchhaltung und Informationstechnologie (kurz
UBIT) in der Wirtschaftskammer Österreich (WKÖ) 2025 Umsatzerlöse von
58,07 Milliarden Euro. Das entspricht einem Plus von 7 Prozent
gegenüber dem Vorjahr. Noch besser entwickelten sich die
Exporterlöse: Sie stiegen um 13,5 Prozent auf 12,08 Milliarden Euro.
Damit zeigt sich: Die UBIT-Branchen schaffen nicht nur Wertschöpfung
in Österreich, sondern sind auch international erfolgreich und
bleiben Wachstumsmotor.

Das Wachstum zeigt sich in allen drei Berufsgruppen: Die
Informationstechnologie erzielte 2025 Umsätze von 44,31 Milliarden
Euro und wuchs um 7,5 Prozent. Die Unternehmensberatung steigerte
ihre Umsätze um 5,0 Prozent auf 9,80 Milliarden Euro, die Buchhaltung
um 6,2 Prozent auf 3,96 Milliarden Euro. Auch beim Export leisten vor
allem IT und Beratung einen wesentlichen Beitrag: Die Exportquote lag
in der Informationstechnologie bei 23,4 Prozent, in der
Unternehmensberatung bei 22,0 Prozent.

Drexler: „Zentraler Wachstumsmotor“

Wilfried Drexler, Obmann des WKÖ-Fachverbandes UBIT: „Auch der
aktuelle UBIT-Radar zeigt klar: Unsere Branchen sind ein zentraler
Wachstumsmotor des Standorts. Beratung, Buchhaltung und IT schaffen
Wertschöpfung, sichern Wettbewerbsfähigkeit und bringen
Zukunftsthemen in die Umsetzung: von Digitalisierung über Künstliche
Intelligenz bis zu Cybersicherheit und digitaler Souveränität.“

IT-Sektor übertrifft Wirtschaftsleistung der Energieversorgung

Wie groß der volkswirtschaftliche Hebel – insbesondere der IT –
ist, zeigt ergänzend die aktuelle Branchenstudie „Die
volkswirtschaftliche Bedeutung des österreichischen IT-Sektors“, die
vom WKÖ-Fachverband UBIT und dem Verband Österreichischer Software
Innovationen (VÖSI) beauftragt und von Economica durchgeführt wurde.
Der IT-Sektor zählt mittlerweile zu den größten Wirtschaftsbereichen
des Landes. Schon der Kernbereich der IT, etwa Softwareentwicklung,
Programmierung und IT-Beratung, übertrifft mit 16,5 Milliarden Euro
die direkte Wirtschaftsleistung der Energieversorgung.

76 Prozent der Unternehmen beschäftigen sich mit KI

Besonders sichtbar wird die Rolle der UBIT-Branche beim Thema
Künstliche Intelligenz. Laut UBIT-Radar setzen 47 Prozent der
Unternehmen des Fachverbands KI bereits ein, weitere 29 Prozent
planen oder testen den Einsatz. Damit befassen sich bereits 76
Prozent der UBIT-Unternehmen aktiv mit KI. Der Anteil jener
Unternehmen, die KI bereits im laufenden Betrieb einsetzen, hat sich
gegenüber 2024 mehr als verdoppelt.

„Künstliche Intelligenz, Datenverarbeitung, Software und Beratung
sind keine Randthemen mehr. Sie entscheiden darüber, wie produktiv,
resilient und international wettbewerbsfähig Österreichs Unternehmen
künftig sein werden. Genau hier ist die UBIT-Branche der Partner für
Umsetzung“, so Fachverbandsobmann Drexler. (PWK360/JHR)

Über den UBIT-Radar:

Der UBIT-Radar wird von der KMU Forschung Austria im Auftrag des
Fachverbands Unternehmensberatung, Buchhaltung und
Informationstechnologie (UBIT) in der Wirtschaftskammer Österreich
erstellt. Er liefert aktuelle Struktur-, Konjunktur- und
Zukunftsdaten zur Branche.

Über die IT-Branchenstudie:

Die Studie „Die volkswirtschaftliche Bedeutung des
österreichischen IT-Sektors“ wurde vom Fachverband UBIT und dem
Verband Österreichischer Software Innovationen (VÖSI) beauftragt und
von Economica durchgeführt. Sie quantifiziert den ökonomischen
Fußabdruck des österreichischen IT-Sektors in Bezug auf
Bruttowertschöpfung, Beschäftigung und fiskalische Effekte.