ARGE Naturgestein: Greenpeace soll aufhören, Angst und Schrecken zu verbreiten

Wien (OTS) – Die ARGE Naturgestein verurteilt die Versuche,
natürliche
Asbestmineralisationen, welche in allen basischen Gesteinen rund um
die Welt vorkommen können, mit technisch hergestelltem Asbest, das
früher in verschiedenen Baumaterialien verwendet wurde, zu vermischen
bzw. absichtlich zu „verwechseln“. DI Frank Eichhorn, Sprecher der
ARGE-Naturgestein: „Es wird hier mit Ängsten der Menschen gespielt
und nun auch versucht, die Politik unseres Nachbarlandes Ungarn zu
involvieren. Dabei gäbe es, wenn man die Thematik ernst nehmen würde,
einen klaren Trennstrich zwischen geogenem (natürlich vorkommendem
Asbest) und in Fassadenplatten, Dämmstoff etc. verarbeitetem Asbest
zu ziehen. Während natürliches Asbest seit Millionen Jahren in
Gestein, in Böden und unserer Umwelt vorkommt, sind technisch
hergestellte Asbestfasern im Zuge der Verarbeitung zu Baustoffen
zerkleinert worden und auch hoch konzentriert.“

Eichhorn verweist dabei auf den international renommierten
Experten der TH-Aachen, Professor Martin Kirschbaum, der festgestellt
hat, dass von den vorerst betroffenen Steinbrüchen im Burgenland und
deren Produkten keine Gefahr ausgeht.

Dabei ist der ARGE-Naturgestein durchaus bewusst, dass alleine
das Wort Asbest bei vielen Menschen Angst auslöst. „Mit dieser Angst
arbeitet man nun auch seitens der NGO und verkennt, dass alleine die
Schließung der vier Steinbrüche im Burgenland zusätzliche drei
Millionen LKW-Kilometer auslöst. Auch das zeigt, dass es den
Aktivisten weniger um die Gesundheit der Menschen, als vielmehr um
das Hochziehen einer Kampagne geht“, analysiert DI Eichhorn die Lage.

Prof. Kirschbaum kritisiert, dass nun ohne System und ohne die
Einhaltung wissenschaftlicher Grundlagen „Messungen“ vorgenommen
wurden: „Was hier passiert, hat mit seriöser Methodik nichts zu tun
und ist höchst unwissenschaftlich. Es macht keinen Sinn, einzelne
Steine zu suchen, diese zu zerkleinern und daraus Schlüsse auf eine
Belastung zu ziehen.“

Seitens der ARGE-Naturgestein wird allen Beteiligten und
Interessierten das Angebot gemacht, vor Ort über das Thema ehrlich
und wissenschaftlich zu erläutern. DI Frank Eichhorn: „Wir hören,
dass Aktivisten durchs Land ziehen und alle möglichen Unternehmen,
Gemeinden und Institutionen förmlich unter Druck setzen und dann mit
fragwürdigen Analysen in Panik versetzen. Hier sprechen wir das
Angebot aus, jeden der Bedenken hat, zu besuchen und die Debatte so
vor Ort zu versachlichen.“