Wien (OTS) – Mit der Ausstellung „Es kamen Menschen an“ präsentiert
die Soziologin
Dilara Gündüz von 2. bis 19. Juni 2026 an der Pädagogischen
Hochschule Wien eine Auseinandersetzung mit den Lebensgeschichten
jener Menschen, die im Zuge der sogenannten „Gastarbeiter“-
Anwerbeabkommen nach Österreich kamen.
Die Ausstellung stellt persönliche Biografien und Porträts in den
Mittelpunkt und macht Perspektiven sichtbar, die im öffentlichen
Diskurs häufig nur am Rande wahrgenommen werden. Durch
dokumentarische und biografische Zugänge werden individuelle
Erfahrungen mit Fragen von Migration, Sichtbarkeit und
gesellschaftlicher Zugehörigkeit verbunden.
Der Titel der Ausstellung verweist auf das Zitat „Es wurden
Arbeiter gerufen, doch es kamen Menschen an“ und lenkt den Blick
bewusst auf die Menschen hinter historischen Zuschreibungen. Die
Ausstellung versteht sich als Beitrag zur Auseinandersetzung mit
einem prägenden Kapitel österreichischer Migrationsgeschichte und
dessen Bedeutung für die Gegenwart.
Die Eröffnung fand am 2. Juni 2026 an der Pädagogischen
Hochschule Wien statt. In ihren Eröffnungsbeiträgen betonten Rektorin
Barbara Herzog-Punzenberger und die Künstlerin Dilara Gündüz die
gesellschaftliche Relevanz des Themas sowie die Bedeutung von
Sichtbarkeit und Anerkennung für Menschen mit Migrationserfahrung.
Ein besonderes Merkmal der Ausstellung ist die Möglichkeit zur
direkten Interaktion: Besucher*innen können über QR-Codes auf den
Ausstellungstafeln persönliche Nachrichten an die porträtierten
Personen übermitteln und in Dialog treten.
Die Ausstellung ist bis 19. Juni 2026 in der Aula Haus 1 der
Pädagogischen Hochschule Wien zu sehen.
Bild(er) zu dieser Aussendung finden Sie unter http://bild.ots.at