„Bürgeranwalt“: Mindestsicherung verspätet ausbezahlt

Wien (OTS) – Peter Resetarits präsentiert in der Sendung
„Bürgeranwalt“ am
Samstag, dem 20. Juni 2026, um 18.00 Uhr in ORF 2 und auf ORF ON
folgende Beiträge:

Mindestsicherung verspätet ausbezahlt

Frau L. ist 52 Jahre alt und hat zuletzt als
Sicherheitsbedienstete bei Gericht gearbeitet. Nach zwei schweren
Krankheiten ist die Frau nun seit zwei Jahren arbeitslos, hat aber
zuletzt auch geringfügig gearbeitet. Aufgrund ihrer Erkrankungen und
ihrem geringen Einkommen stehen der 52-Jährigen auch noch monatlich
480 Euro Mindestsicherung zu. Dennoch hat es knapp vier Monate
gedauert, bis sie die Mindestsicherung erhalten hat. Nur dank der
finanziellen Unterstützung ihrer Kinder sei sie damals über die
Runden gekommen, erklärt die Frau. Nachdem die Mindestsicherung nun
wieder seit mehr als vier Monaten überfällig ist, hat sich Frau L.
hilfesuchend an Volksanwalt Achitz gewandt.

Warum bekommt Frau D. nicht die Kur, die ihr hilft?

Veronika D. leidet seit Jahren an einer Schuppenflechte mit
Gelenkbeteiligung. Die Lebensmittelverkäuferin fürchtet deshalb um
ihren Job, weil der Ausschlag auch ihre Hände betrifft. Als sie noch
bei der SVS versichert war, wurde ihr eine Kur in Bad Gastein mit
Einfahrten in den Radon-Heilstollen bewilligt. Diese Therapie war bis
jetzt die einzige, die Frau D. nachhaltig geholfen hat. Mittlerweile
ist sie bei der PVA versichert – diese bezahlt ihr die Einfahrten in
den Heilstollen nicht, unter anderem da bei ihr nicht die dafür
notwendige Indikation vorliege. „Bürgeranwalt“ hat über diesen Fall
im Vorjahr erstmals berichtet und jetzt nachgefragt, ob sich für Frau
D. etwas zum Besseren gewendet hat.

Streit um Beweidung in Apetlon

Ein Weidestreit rund um die Bewirtschaftung im Nationalpark
Neusiedler See Seewinkel dauert schon seit Jahren an – die Lange
Lacke ist deshalb sogar eingezäunt. Wer hat hier warum welche
Nutzungsrechte und welche Interessen? Welche Rolle spielt das Land
Burgenland? Wie könnte eine Lösung im Sinne aller Beteiligten in
Zukunft ausschauen? Zudem: Dürfen Rinder des hiesigen Bauern
überhaupt noch weiden – oder darf ein auswärtiger Betrieb seine
Rinder – eingezäunt – weiden lassen?