Wien (OTS) – Mit einem hervorragenden Ergebnis kehrt das
österreichische Team von
der 58. Internationalen Chemieolympiade (IChO) in Taschkent (
Usbekistan) zurück: Alle vier österreichischen Teilnehmer wurden mit
einer Silbermedaille ausgezeichnet. Der Fachverband der Chemischen
Industrie Österreichs, der die österreichische Chemieolympiade seit
ihren Anfängen unterstützt, gratuliert den jungen Talenten herzlich
zu ihrem Erfolg.
An der diesjährigen Internationalen Chemieolympiade nahmen 368
Schülerinnen und Schüler aus 93 Nationen teil. Die vier
österreichischen Medaillengewinner setzten sich zuvor in einem
mehrstufigen Auswahlverfahren gegen rund 1.700 Teilnehmerinnen und
Teilnehmer aus ganz Österreich durch. Der internationale Wettbewerb
gilt als eine der anspruchsvollsten naturwissenschaftlichen
Leistungsschauen für Schülerinnen und Schüler weltweit.
„ Hinter solchen Erfolgen stehen nicht nur großes Talent und viel
Fleiß, sondern auch engagierte Lehrkräfte und eine unterstützende
Familie. Ihnen allen gilt mein Dank. Die Förderung
naturwissenschaftlicher Talente ist eine Investition in die Zukunft
unseres Standorts. Als Industrie brauchen wir neugierige, engagierte
junge Menschen, die die Innovationen von morgen entwickeln. Dazu
wollen wir mit unserem Engagement einen Beitrag leisten. “, betont
Ulrich Wieltsch, Obmann des Fachverbands der Chemischen Industrie
Österreichs und ergänzt: „ Natürlich würden wir uns als Branche
freuen, einige dieser jungen Talente später in unseren Unternehmen
wiederzusehen. Denn Menschen wie sie sind es, die Lösungen für die
großen Herausforderungen unserer Zeit entwickeln, sei es in den
Bereichen Nachhaltigkeit, Energie oder Gesundheit. “
Für die Teilnehmer selbst ist der Erfolg der Lohn monatelanger
Vorbereitung. So sagt Finn Köll vom BRG Innsbruck, APP: „ Diese
Erfahrung und dieser Erfolg krönen meinen Abschluss am BRG Innsbruck
und ich freue mich auf mein Chemiestudium. “ Kei Kazazic von der Sir
Karl Popper Schule in Wien, der als bester Österreicher die
Goldmedaille nur knapp verpasste, hebt vor allem den internationalen
Austausch hervor: „ Die IChO in Taschkent war abermals eine
Gelegenheit, mich einer großen Herausforderung zu stellen und viele
interessante Menschen kennenzulernen. “
Georg Schellander, Bundeskoordinator der Österreichischen
Chemieolympiade, schildert, dass den Wissenschaftsolympiaden in
Usbekistan ein sehr hoher Stellenwert gegeben wird: „Lehrer:innen und
Schüler:innen in Olympiaden erhalten umfangreiche Unterstützung und
finanzielle Anerkennung. So genießen sie ein hohes Ansehen, was
wiederum neue Talente anlockt. Vielleicht könnten wir da im Westen
auch noch etwas lernen.“
Foto: Download unter internatchemieolympiade-2026-copyright-georg
-schellander.png Abdruck frei, Copyright Georg Schellander
Bildunterschrift: Die Medaillenträger v. l. n. r.: Kei Kazazic,
Maskottchen Edi, Alexander Glückert, Finn Köll, Florian Fieber
Weitere Informationen:
Österreichische Chemieolympiade: www.oecho.at
Internationale Chemieolympiade 2026: https://www.icho2026.uz/