„Eco“: Wehrdienstreform – wer zahlt den Preis?

Wien (OTS) – Dieter Bornemann präsentiert das ORF-Wirtschaftsmagazin
„Eco“ am
Donnerstag, dem 30. Juli 2026, um 22.30 Uhr in ORF 2 und auf ORF ON
mit folgenden Beiträgen:

Wehrdienstreform – wer zahlt den Preis?

„6+3“ lautet die Zauberformel für das neue Wehrdienstmodell in
Österreich. Auf die ursprünglichen sechs Monate Grundwehrdienst
folgen künftig zusätzlich drei verpflichtende Monate
Truppenausbildung und Milizübungen. Die Wehrdienstreform soll dem
Bundesheer mehr Personal bringen, kostet den Staat aber auch viel
Geld. Welche Auswirkungen hat ein verteidigungsfähiges Österreich auf
Arbeitsmarkt und Unternehmen? Und was bedeutet die Reform für die
ohnehin bereits angespannte Budgetsituation? Bericht: Barbara
Krivanek, Ines Ottenschläger

Mega-Rechenzentrum Kronstorf – Zukunftshoffnung oder
Energieschleuder?

Befeuert vom KI-Boom baut Google gerade eines seiner europaweit
größten Rechenzentren in Kronstorf, Oberösterreich. Anfangs hieß es
noch, die Anlage werde lediglich so viel Strom verbrauchen wie die
3.500 Einwohner:innen in Kronstorf. Heute ist die Rede davon, dass
das Rechenzentrum so viel Strom verbraucht wie etwa 390.000 Haushalte
– im Vollausbau könnte es sogar der Verbrauch von über einer Million
Haushalte sein. Kritisiert wird aber nicht nur der hohe
Energieverbrauch, sondern auch, dass die Auswirkungen auf die Umwelt
kaum Beachtung fanden – eine Umweltverträglichkeitsprüfung gab es
nicht. Für die Politik, aber auch die Wirtschaft sind solche
Rechenzentren dagegen unerlässlich und ein notwendiger Schritt in
Richtung KI-Zukunft. Bericht: Michael Mayrhofer, Max Nicholls

Minuspreise – wie die Sonne den Strommarkt verrücktspielen lässt

Strom muss nicht immer teuer sein. An manchen Tagen, wenn wenig
verbraucht wird und viel Sonne auf die Photovoltaik-Anlagen in
Österreich scheint, ist er sogar spottbillig. Besser noch – teilweise
zahlen Stromunternehmen den Kunden sogar Geld, damit diese ihnen
überschüssige Energie abnehmen. Wer einen dynamischen Stromtarif hat,
kann tatsächlich davon profitieren. „Eco“ hat Privatpersonen und
Unternehmen getroffen, die die Volten des Markts für sich nutzen.
Allerdings zeigen die negativen Preise auch, dass am Strommarkt etwas
nicht stimmt: Zu manchen Zeiten wird zu viel Strom erzeugt, manchmal
fehlt er. Was ist die Lösung? Bericht: Johannes Schwitzer-Fürnsinn