FMK: Silvester, Sekt und Social Media – 65,5 Mio. Gigabyte via Smartphones in nur 24 Stunden

Wien (OTS) – Die Silvesternacht bringt auch diesmal ein digitales
Rekord-
Feuerwerk: Insgesamt 65.493.000 Gigabyte an mobilen Daten werden – so
schätzt das Forum Mobilkommunikation – diesmal rund um den
Jahreswechsel via Mobilfunkstationen übertragen.

Damit beträgt das Datenvolumen in nur 24 Stunden schon fast so
viel wie 2012 im ganzen Jahr. Da wurden gesamt rund 70 Mio. Gigabyte
über die österreichischen Mobilfunknetze übertragen.

Haupttreiber sind Videocalls in HD-Qualität und das Teilen von
Fotos und Videos auf den sozialen Medien und auf den Messaging-
Diensten.

Ausreichende Kapazitätsreserven dank 5G

Rund 20.000 Mobilfunkstationen sorgen bundesweit für eine
flächendeckende, leistungsfähige Mobilfunkversorgung. Damit sind die
Netze auch der starken Belastung zu Silvester gewachsen, was auf den
nahezu abgeschlossenen Ausbau von 5G-Systemen zurückzuführen ist.

Auch bei Vollauslastung: Euro-Notruf 112 hat immer Vorrang

Auch wenn Österreichs Mobilfunknetze hochstabil sind, kann ein
Ausfall einzelner Sendeanlagen nie ausgeschlossen werden. Für den
Fall, dass eine der bekannten Notrufnummern nicht erreichbar ist,
empfiehlt es sich, auch im Inland den Euro-Notruf 112 zu wählen,
sofern das eigene Heimnetz nicht verfügbar ist.

Der Euro-Notruf kann über jedes erreichbare Mobilfunknetz
abgesetzt werden: Er wird vom System automatisch erkannt und
priorisiert. Selbst bei Vollauslastung wird eine Verbindung
hergestellt, indem nicht priorisierte Verbindungen gegebenenfalls
verlangsamt oder getrennt werden.

Grundsatz: Den richtigen Notruf wählen

Unabhängig davon gilt jedoch: Im Notfall sollte immer der jeweils
richtige Notruf (Feuerwehr: 122, Polizei: 133, Rettung: 144) gewählt
werden, insbesondere bei medizinischen Notfällen, da bereits während
der Ingangsetzung der Rettungskette durch speziell ausgebildete
Fachkräfte telefonisch zur Ersten Hilfe angeleitet wird.

Das Wählen des Euro-Notruf 112 ist nur dann sinnvoll, wenn es
Probleme mit dem eigenen Mobilfunknetz gibt.

Diese Notrufnummern sollte man auswendig kennen

Alle dreistelligen Notrufe sind kostenfrei und können auch mit
Prepaid-Karten ohne Guthaben angerufen werden. Alle Nummern werden
ohne Vorwahl gewählt

112 Euro-Notruf

122 Feuerwehr

133 Polizei

144 Rettung

SMS an 0800 133 133 Gehörlosennotruf

Stiller Notruf: Die App „DEC112“ ist sowohl auf Google Play als
auch im App Store verfügbar.

Weitere wichtige Notrufnummern, die immer kostenfrei und ohne
Guthaben angerufen werden können:

128 Gasgebrechen (Gasnotruf)

140 Bergrettung

141 Ärztenotdienst

142 Telefonseelsorge

147 Rat auf Draht Notruf für Kinder, für Jugendliche und deren
Bezugspersonen