FPÖ – Belakowitsch: „Arbeitsmarkt weiter unter Druck, aber schwarz-rot-pinke Verliererkoalition bleibt echte Entlastung schuldig“

Wien (OTS) – „Österreichs Wirtschaft steckt über weite Strecken in
einer
hartnäckigen Flaute fest und das schlägt sich unweigerlich am
Arbeitsmarkt nieder. Auch im Februar war die Entwicklung klar von den
anhaltend schlechten wirtschaftlichen Rahmenbedingungen geprägt.
Während sich die schwarz-rot-pinke Verliererkoalition wegen der
gesunkenen Inflationsrate seit Wochen selbst feiert, bleibt die Lage
für hunderttausende arbeitslose Menschen weiterhin angespannt. Die
schwache Konjunktur hinterlässt deutliche Spuren, die
Arbeitslosenquote steigt kontinuierlich an“, erklärte heute FPÖ-
Sozialsprecherin und Klubobmannstellvertreterin NAbg. Dagmar
Belakowitsch angesichts der erneut gestiegenen Arbeitslosenzahlen im
Februar. So waren Ende des Monats rund 436.200 Personen arbeitslos
oder in einer Schulung. Die Arbeitslosenquote erhöhte sich im Februar
um 0,2 Prozentpunkte auf 8,3 Prozent. „Während die Regierung abwartet
und relativiert, rutschen immer mehr Menschen in die
Arbeitslosigkeit. Die wirtschaftliche Talsohle für unsere Betriebe
und Arbeitnehmer wird dadurch nicht kürzer, sondern immer länger und
tiefer“, so Belakowitsch weiter.

Zur angekündigten Fachkräftestrategie, die von der SPÖ-Ministerin
heute erneut öffentlich in ihrer Stellungnahme zur Arbeitslosigkeit
in den Mittelpunkt gerückt wurde, stellte die FPÖ-Sozialsprecherin
klar: „Anstatt endlich für eine echte Aufwertung der Lehre zu sorgen
und damit den Fachkräftebedarf nachhaltig durch gut ausgebildete,
junge heimische Arbeitskräfte abzudecken, setzt die schwarz-rot-pinke
Verliererkoalition auf Einwanderung über die Rot-Weiß-Rot-Karte.
Dieser falsche Weg verschärft den Druck auf Löhne und
Arbeitsbedingungen und öffnet Lohndumping weiter Tür und Tor. Wer
permanent auf Zuwanderung setzt, anstatt die eigenen Jugendlichen zu
fördern, handelt nicht im Interesse der österreichischen
Arbeitnehmer. Für die SPÖ-Arbeitsministerin scheinen Österreicher,
wenn überhaupt, nur eine Nebenrolle zu spielen. Diese glänzt in einer
derart angespannten Lage lediglich durch beschwichtigende Worte und
reinen Ankündigungen und setzt dabei offenbar auf das Prinzip
Hoffnung – Hoffnung ist aber keine Strategie!“

„Österreich braucht jetzt auch einen echten Kurswechsel in der
Arbeitsmarkt- und Wirtschaftspolitik. Um sowohl den
Arbeitskräftemangel in bestimmten Bereichen als auch die stetig
steigende Arbeitslosigkeit wirksam bekämpfen zu können, braucht es
strukturelle Reformen statt Schönfärberei. Eine spürbare Entlastung
des Faktors Arbeit, den konsequenten Abbau überbordender Bürokratie,
gezielte und praxisnahe Qualifizierungsmaßnahmen sowie einen klaren
Vorrang für österreichische Arbeitnehmer am heimischen Arbeitsmarkt“,
forderte Belakowitsch.

„Nur mit einer starken heimischen Wirtschaft, fairen und
wettbewerbsfähigen Rahmenbedingungen für unsere Betriebe sowie einer
klaren Priorität für die eigene Bevölkerung kann dieser negative
Trend gestoppt werden. Die Menschen in unserem Land haben ein Recht
auf Arbeit, auf Sicherheit und auf soziale Fairness. Dafür stehen wir
Freiheitliche mit einem zukünftigen Volkskanzler Herbert Kickl an der
Spitze“, stellte Belakowitsch klar.