FPÖ – Belakowitsch: „Schwacher Jahresauftakt am heimischen Arbeitsmarkt verheißt nichts Gutes“

Wien (OTS) – „Das neue Jahr beginnt im Bereich der Arbeitslosigkeit
genau dort, wo
das alte geendet hat. Dieser schwache Jahresauftakt am heimischen
Arbeitsmarkt verheißt nichts Gutes“, stellte FPÖ-
Klubobmannstellvertreterin und freiheitliche Sozialsprecherin NAbg.
Dagmar Belakowitsch mit Blick auf die aktuellen Arbeitsmarktdaten
fest. Im Jänner 2026 waren insgesamt rund 456.200 Personen arbeitslos
oder in Schulung, das sind um 10.700 Personen bzw. 2,4 Prozent mehr
als im Vorjahr und die Arbeitslosenquote lag bei 8,8 Prozent. „Das
neue Jahr ist mit einem weiteren Anstieg der Arbeitslosigkeit
gestartet. Das ist wirklich kein Grund für vorzeitige Jubelrufe“, so
Belakowitsch in Richtung SPÖ-Sozialministerin Schumann.

„Auch die kürzlich von ÖVP, SPÖ und NEOS präsentierte industrie-
und energiepolitische Strategie ist keine solche, die Produktion,
Wertschöpfung, Arbeitsplätze und den Standort Österreich nachhaltig
absichert. Dass der angekündigte Industriestrompreis frühestens ab
2027 kommen soll, ist ebenfalls unverantwortlich. Derzeit verzeichnet
Wien laut KSV1870 täglich sieben Unternehmenspleiten, österreichweit
sind es nach wie vor 19. Diese Mixtur aus steigenden Steuern und
Abgaben, wachsender Arbeitslosigkeit und zunehmenden Insolvenzen wird
sich weiter verschärfen und dazu führen, dass diese Koalition auch in
nächster Zukunft die Arbeitslosigkeit in Österreich weiter nach oben
treibt“, erklärte die FPÖ-Sozialsprecherin.

Die schwarz-rot-pinke Verliererkoalition habe weder ein Konzept
zur Sicherung bestehender Arbeitsplätze noch eine Strategie für
Qualifizierung und Umschulung angesichts des technologischen Wandels.
Stattdessen würden steigende Lohnnebenkosten, die noch immer
vorherrschende überbordende Bürokratie und eine wirtschaftsfeindliche
Politik den Standort Österreich schwächen und Betriebe zur
Abwanderung oder zum Personalabbau zwingen. „Wer Unternehmen
belastet, gefährdet Arbeitsplätze. So einfach ist das“, so
Belakowitsch.

Deutliche Kritik übte Belakowitsch an der Situation am
Lehrstellenmarkt. „Was hier passiert, ist eine Katastrophe für unsere
Jugend. Tausende junge Österreicher suchen eine Lehrstelle und finden
keine, weil die Betriebe unter der Last der Regierungspolitik ächzen
und selbst ums Überleben kämpfen. Statt hier endlich gegenzusteuern,
feiert die SPÖ-Ministerin die überbetriebliche Lehre als Lösung. Das
ist aber keine Lösung, sondern eine teure Reparaturwerkstatt für ein
System, das von Grund auf versagt. Wir brauchen echte Lehrstellen in
gesunden Betrieben, keine staatlich finanzierten Notlösungen, die den
jungen Menschen eine Ausbildung zweiter Klasse bieten“, erklärte
Belakowitsch.

„Die schwarz-rot-pinke Regierung lässt genau jene im Stich, die
auf einen funktionierenden Arbeitsmarkt angewiesen sind, während
Milliarden für ideologische Projekte, unkontrollierte Zuwanderung und
ineffiziente Förderprogramme ausgegeben werden“, betonte die FPÖ-
Sozialsprecherin und weiter: „Österreich braucht eine Politik, die
Arbeit wieder in den Mittelpunkt stellt und nicht länger zusieht, wie
die Arbeitslosigkeit Monat für Monat steigt und das wird nur mit
Neuwahlen und einem Volkskanzler Herbert Kickl gelingen.“