FPÖ – Fürst: „EU-Abkommen mit Bangladesch nächstes Einfallstor für Massenmigration“

Wien (OTS) – Scharfe Kritik übt die freiheitliche Außenpolitik- und
EU-Sprecherin
NAbg. Dr. Susanne Fürst am von der Europäischen Union geplanten
Partnerschafts- und Kooperationsabkommen mit Bangladesch, welches
auch die Förderung einer „gezielten Arbeitsmigration“ aus dem Land
vorsieht.

„Der EU-Kommission kann es offenbar nicht rasch genug gehen, den
europaweiten Rückgang bei Asylanträgen und illegalen Einreisen durch
eine gefährliche ‚Arbeitsmigration‘ zu kompensieren, noch dazu aus
völlig kulturfremden und größtenteils muslimischen Nationen. Das
bedeutet im Endeffekt einen weiteren Anschlag auf die soziale
Stabilität, kulturelle Homogenität und die Sicherheit Europas und
insbesondere Österreichs“, so Fürst.

„Hinter dem Partnerabkommen verbergen sich neben Bildungs- und
Kulturaustausch auch Programme zur gezielten ‚Arbeitsmigration‘.
Diese sollen den berühmten ‚Fachkräften‘ nun auch aus Bangladesch
legale Zugänge zu europäischen Arbeitsmärkten eröffnen. Dabei ist die
Fachkräfte-Mär längst durch die Auswirkungen der Flüchtlingskrise und
unsere überlasteten Sozialsysteme widerlegt worden. Dennoch hält die
EU unbeirrt an diesem Vorgehen fest und von der österreichischen
Bundesregierung, von ÖVP-Kanzler Stocker über ÖVP-EU-Ministerin Bauer
abwärts, hört man dazu rein gar nichts“, so Fürst weiter.

„Wenn man denkt, aus einem Land Fachkräfte importieren zu können,
wo einer von fünf Erwachsenen Analphabet ist, religiöse Minderheiten
unterdrückt und Meinungsfreiheit sowie Demokratie größtenteils nur
auf dem Papier existieren, ist man völlig auf dem falschen Dampfer
unterwegs. Was die EU und Österreich brauchen sind Förderungen der
eigenen Bürger und Familien, die Integration unserer Arbeitslosen in
den Arbeitsmarkt, konsequente Abschiebungen und keine weiteren
Migrationsströme, die unsere Sozialsysteme belasten und unseren
inneren Frieden gefährden“, so Fürst abschließend.