FPÖ – Hafenecker: „EU-Pläne bringen nicht die nötige Kehrtwende beim Verbrennerverbot, sondern sind übler Etikettenschwindel!“

Wien (OTS) – „Was die EU-Kommission jetzt als Abkehr vom
Verbrennerverbot
verkauft, ist in dieser Form nichts anderes als ein übler
Etikettenschwindel aus der ‚Täuschungsküche‘ der ÖVP-Parteienfamilie
EVP. Damit werden nicht nur die Bürger hinters Licht geführt, sondern
auch die Automobilindustrie weiter in Unsicherheit darüber gelassen,
auf welche Planungen und Strategien sie in der Zukunft setzen kann“,
kritisierte heute FPÖ-Generalsekretär und Verkehrssprecher NAbg.
Christian Hafenecker, MA. Werde nämlich der gestern von der EU-
Kommission präsentierte Änderungsvorschlag umgesetzt, bleibe das
Verbrennerverbot faktisch bestehen: „Anstatt der bisherigen Vorgabe
einer Senkung der Flottenemissionen um hundert Prozent bis 2035
sollen es nur neunzig Prozent sein. Die verbleibenden zehn Prozent
sollen die Hersteller auch noch unter anderem mit der Verwendung von
teurem grünen Stahl kompensieren müssen. Das ist nicht die notwendige
Kehrtwende aus der ökomarxistischen Sackgasse, sondern die
Fortsetzung des grünideologischen Kurses der Wirtschafts- und
Wohlstandsvernichtung!“

Hafenecker erinnerte daran, dass in Österreich 300.000
Arbeitsplätze direkt und indirekt mit der Automobilwirtschaft
verbunden seien und diese acht Prozent der Wirtschaftsleistung
ausmache. „Mit ihrem klimakommunistischen Feldzug gegen den
Verbrennungsmotor schaufeln die EU-Zentralisten mit den
Systemparteien das Grab für diesen unverzichtbaren Wirtschaftszweig
und für hunderttausende Arbeitsplätze. Angesichts der katastrophalen
Wirtschaftslage, in die unser Land von der Verlierer-Ampel und ihren
schwarz-grünen Vorgängern manövriert wurde, ist das so, als würde man
Benzin in einen Flächenbrand schütten“, so Hafenecker weiter.

Die Politik müsse voll und ganz Technologieoffenheit ermöglichen,
um die heimische Industrie arbeiten zu lassen und die dortigen
Arbeitsplätze zu sichern. „Wenn Regierungen der Wirtschaft
vorschreiben, welche Technologien sie zu verwenden haben und welche
Produkte sie produzieren dürfen, dann ist das kommunistische
Planwirtschaft mit grünem Anstrich und zum Scheitern verurteilt. Es
muss daher Schluss sein mit dieser Hals über Kopf erzwungenen
Elektromonokultur im Mobilitätssektor. Verbrauchern und Produzenten
muss Wahlfreiheit bei den Antriebsformen gegeben werden. Langfristig
wird es dann so sein, wie es in der Vergangenheit schon der Fall war:
Die effizienteste, günstigste Antriebsform wird sich am Markt
durchsetzen und nicht jene, die ideologisch verbrämte Bürokraten mit
der Verbotsbrechstange durchsetzen wollen“, betonte NAbg. Christian
Hafenecker, MA.