FPÖ – Heinreichsberger: S80-Ausbau wird zum rücksichtslosen Kahlschlag gegen die Hietzinger

Wien (OTS) – Der Ausbau der Verbindungsbahn S80 zeigt nun sein wahres
Gesicht: 25
Kleingartenpächter mussten ihre Parzellen räumen, jahrelang gepflegte
Gärten werden zerstört und bereits getätigte Investitionen bleiben
offenbar unentschädigt. Für die FPÖ Hietzing ist klar: So darf mit
Bürgern nicht umgegangen werden.

„Hier werden Menschen, die über Jahre Zeit, Geld und Herzblut in
ihre Kleingärten investiert haben, eiskalt vor vollendete Tatsachen
gestellt. Ihre Gärten werden abgerissen, ihre Lebensqualität wird
zerstört und für ihre Investitionen sollen sie auch noch selbst
aufkommen. Das ist ein Schlag ins Gesicht der Betroffenen“,
kritisiert der Hietzinger Bezirksparteiobmann Georg Heinreichsberger.
Ganz zu schweigen von massiven Einschränkungen für die ansässigen
Unternehmen und Anrainer, die nun jahrelang unter Baulärm, Staub,
Verkehrschaos und massive Einschränkungen zu leiden haben. Die
Bauarbeiten ziehen sich nach aktuellem Plan in drei Abschnitten bis
2036.

Besonders verwerflich ist für die FPÖ, dass die betroffenen
Pächter für ihre nachweislichen Investitionen keine angemessene
Entschädigung erhalten sollen. Wer Gartenhäuser, Leitungen, Pflanzen,
Zäune oder andere Einrichtungen über Jahre selbst finanziert hat,
darf nicht einfach enteignet und anschließend finanziell im Regen
stehen gelassen werden.

„Ein Milliardenprojekt wird durchgedrückt, aber für eine faire
Entschädigung der kleinen Leute soll plötzlich kein Geld vorhanden
sein. Das ist respektlos, unsozial und verantwortungslos“, erklärt
Heinreichsberger.

Die FPÖ Hietzing fordert eine vollständige und faire
Entschädigung aller nachweisbaren Investitionen, konkrete
Ersatzlösungen für die Betroffenen, verbindlichen Lärm- und
Anrainerschutz sowie eine permanente lückenlose Information der
Bevölkerung über alle weiteren Bauentwicklungen.

„Wir werden nicht tatenlos zusehen, wie Hietzinger Bürger zu
Bauernopfern dieses Großprojekts gemacht werden. Wer den Menschen
ihre Gärten, ihre Betriebe und ihre Lebensqualität nimmt, muss
Verantwortung übernehmen. Die Betroffenen dürfen nicht einfach im
Regen stehen gelassen und vergessen werden“, betont Heinreichsberger
abschließend.