Wien (OTS) – „Die Inflation in Österreich ist im Mai erneut gestiegen
– auf 3,7
Prozent. Damit entfernt sich Österreich weiter von der
Preisstabilität und bleibt klar über vergleichbaren Ländern in der
Region“, erklärte FPÖ-Wirtschaftssprecherin NAbg. Barbara Kolm.
Haupttreiber seien laut Statistik Austria Dienstleistungen,
insbesondere Flugpreise, sowie weiterhin hohe Kosten bei Treibstoffen
und Energie. „Das ist kein Zufall: Wenn der Staat über Steuern,
Abgaben und Eingriffe Preise verzerrt, dann steigen genau dort die
Kosten und treiben die Inflation weiter an. Hauptgrund der
hausgemachten Inflation ist somit die ungerechte und falsche Politik
dieser schwarz-rot-pinken Bundesregierung“, so Kolm weiter. Während
Österreich bei 3,7 Prozent liege, betrage die Mai-Inflation in
Tschechien nur 2,1 Prozent, in Ungarn und in Deutschland rund 2,6
Prozent. „Das zeigt ganz klar: Die Teuerung in Österreich ist nicht
nur eine höhere Gewalt, sondern zu einem wesentlichen Teil durch zu
hohe Abgaben und falsche Politik hausgemacht.“
„Gerade beim Treibstoff zeigt sich das Problem besonders
deutlich: Rund die Hälfte des Literpreises besteht in Österreich aus
Steuern und staatlichen Abgaben – von der Mineralölsteuer über CO2-
Strafsteuer bis zur Mehrwertsteuer“, so Kolm. „Wer die Inflation
ernsthaft bekämpfen will, muss genau hier ansetzen: bei staatlich
verursachten Inflationstreibern. Das freiheitliche
Spritpreisentlastungsmodell als eine mögliche Maßnahme liegt schon
längst am Tisch. Unser Modell würde durch eine Halbierung der
Mineralölsteuer und die ersatzlose Abschaffung der CO2-Strafsteuer
den Preis für Benzin und Diesel spürbar senken, je nach Szenario um
bis zu 40 Cent pro Benzinliter und 44 Cent pro Dieselliter. Das würde
Pendler, Familien, Betriebe sofort entlasten und Logistikkosten
massiv senken.“
Österreich brauche insgesamt eine angebotsorientierte
Wirtschaftspolitik, die freien Wettbewerb zulässt, mit weniger
Abgaben auskommt und eine Senkung staatlich verursachter
Regulierungskosten durch radikale Deregulierung vorantreibt. „Wenn
die hausgemachte Inflation weiter steigt, wird das
Wirtschaftswachstum weiter unter Druck geraten und das bedeutet
sinkenden Lebensstandard für alle Menschen“, betonte die FPÖ-
Wirtschaftssprecherin.