Wien (OTS) – Hohe Wellen schlug vor rund zwei Jahren der Neubau in
der
Favoritenstraße 185, der ausschließlich Flüchtlingen und
Flüchtlingsfamilien zur Verfügung gestellt wird. Nun zeigt sich: Alle
110 Wohnungen sind belegt, während der Wiener Steuerzahler laut
Angaben des Fonds Soziales Wien bereits mehr als 2,4 Millionen Euro
für das Projekt aufbringen musste – die Kosten für 2026 noch nicht
eingerechnet. Besonders brisant: Aktuell befinden sich nur rund 15
Prozent der arbeitsfähigen Bewohner in einem
Beschäftigungsverhältnis. Gleichzeitig heißt es, die Mietkosten
würden von den Bewohnern selbst getragen werden.
Für den Wiener FPÖ-Obmann Stadtrat Dominik Nepp und den
Favoritner FPÖ-Bezirksparteiobmann LAbg. Stefan Berger wirft das
zahlreiche Fragen auf: „Wie werden Mieten von bis zu über tausend
Euro monatlich finanziert, wenn der Großteil der arbeitsfähigen
Bewohner keiner Erwerbstätigkeit nachgeht? Die Wiener haben ein Recht
darauf zu wissen, ob und in welchem Ausmaß Steuergeld und öffentliche
Mittel für dieses Projekt sowie die Wohnkosten herangezogen werden.“
„Während tausende Wiener Familien verzweifelt nach leistbarem
Wohnraum suchen, jahrelang auf eine Gemeindewohnung warten oder in
sanierungsbedürftigen Wohnungen leben müssen, pumpt die Ludwig-SPÖ
Millionen an Steuergeld in ein Wohnprojekt ausschließlich für
Flüchtlinge. Diese Prioritätensetzung ist ein Schlag ins Gesicht
aller Wiener, die jeden Tag aufstehen und in die Arbeit gehen“,
kritisiert Nepp.
Bürgermeister Ludwig und Hacker stehen in der Pflicht, endlich
vollständige Transparenz rund um das Flüchtlingsprojekt in der
Favoritenstraße zu schaffen. Sämtliche Förderungen, Mietzahlungen,
Betriebskosten und weitere öffentliche Leistungen im Zusammenhang mit
dem Projekt müssen offengelegt werden.
„Wer Millionen an Steuergeld ausgibt, muss den Wienerinnen und
Wienern auch lückenlos Rechenschaft darüber ablegen“, so Nepp und
Berger abschließend.