FPÖ – Resch/Heinreichsberger zur Umgestaltung der Lainzer Straße: Droht das nächste Krottenbachstraßen-Fiasko?

Wien (OTS) – Die umfassende Neugestaltung der Lainzer Straße sorgt
beim
Mobilitätssprecher der Wiener FPÖ, LAbg. Klemens Resch sowie dem
freiheitlichen Bezirksparteiobmann in Hietzing, Georg
Heinreichsberger, für massive Zweifel. Nach dem millionenschweren
Umbau der Krottenbachstraße stellt sich die berechtigte Frage, ob die
Wiener nun das nächste ideologisch motivierte Verkehrsprojekt der rot
-pinken Stadtregierung finanzieren müssen. „Während wir mittlerweile
genau wissen, dass die Stadtkasse leer ist und die Wienerinnen und
Wiener zum Stopfen des Milliardenlochs mit immer höheren Gebühren
belastet werden, scheint für Radweg-Prestigeprojekte plötzlich
unbegrenzt Geld vorhanden zu sein. Gleichzeitig werden den
Autofahrern Schritt für Schritt weitere Parkplätze weggenommen,
obwohl sie immer höhere Parkgebühren entrichten müssen. Das passt
hinten und vorne nicht zusammen“, kritisiert Resch.

„Schon heute leiden die Hietzinger unter einem massiven
Parkplatzmangel. Die rot-pinke Verkehrspolitik hat in den vergangenen
Jahren immer mehr Stellplätze ersatzlos vernichtet, ohne für
gleichwertigen Ersatz zu sorgen. Wer nun erneut Parkplätze opfert,
verschärft die ohnehin prekäre Situation weiter. Viele Menschen sind
auf ihr Auto angewiesen und haben auch ein Recht auf eine vernünftige
Verkehrspolitik, die nicht nur auf Radfahrer ausgerichtet ist“,
appelliert Heinreichsberger.

Gerade nach den Erfahrungen auf der Krottenbachstraße muss die
Stadt endlich aus ihren Fehlern lernen. „Anstatt funktionierende
Straßen künstlich umzubauen und den Verkehr weiter zu erschweren,
wäre es längst an der Zeit, in die Sanierung der bestehenden
Infrastruktur zu investieren. Die Wiener Linien kämpfen mit dutzenden
Langsamfahrstellen, weil jahrelang an der Instandhaltung gespart
wurde. Dort ist jeder Euro besser aufgehoben als in Radwegen, deren
Kosten-Nutzen-Rechnung einfach nicht aufgeht“, warnt Resch vor einem
zweiten Krottenbachstraßen-Fiasko.