Wien (OTS) – „Während unsere heimischen Bauern trotz höchster
Qualitätsstandards
und einer Bürokratielawine regelrecht zu Tode kontrolliert werden,
strömen unkontrolliert gesundheitsgefährdende Lebensmittel aus dem
Ausland auf unseren Markt. Es ist absolut verständlich, dass viele
landwirtschaftliche Familienbetriebe jetzt darüber nachdenken in
einen ‚Kontrollstreik‘ zu treten und keine Kontrollen mehr
zuzulassen, bis ÖVP-Landwirtschaftsminister Totschnig endlich diese
Missstände beendet!“, kritisierte heute FPÖ-Landwirtschaftssprecher
NAbg. Peter Schmiedlechner, nachdem bekannt wurde, dass im März in
europäischen Supermärkten Tonnen an mit Antibiotika belasteten
Rindfleischs aus Brasilien entdeckt wurden und weitere Untersuchungen
ergaben, dass in diesem Land Rinder auch mit in der EU verbotenen
Wachstumshormonen gemästet werden.
Die Verlierer-Ampel und allen voran die ÖVP zünde mit dem
Mercosur-Abkommen daher nicht nur den Turbo für das Bauernsterben,
sondern setzt auch die gesamte Bevölkerung grob fahrlässig einer
inakzeptablen Gesundheitsgefährdung aus. „Was vorher schon bekannt
war und wovor wir Freiheitliche stets gewarnt haben, ist jetzt
traurige Realität. Krebserregendes Hormonfleisch aus dem Ausland hat
in unseren Regalen nichts verloren“, so Schmiedlechner weiter, der
darauf verwies, dass die rund 44.000 heimischen landwirtschaftlichen
Betriebe, die am AMA-Gütesiegel-Programm teilnehmen, sich pro Jahr
rund 20.000 Kontrollen stellen müssten: „Gleichzeitig setzen EU,
Regierung und ÖVP unsere heimischen Bauern dem Wettbewerb mit
Billigfleischimporten aus, die in Südamerika unter fragwürdigen
Standards produziert werden und die Gesundheit der Konsumenten
schädigen. Das ist kein fairer Wettbewerb, sondern ein
Zerstörungskurs gegen unsere heimischen Landwirte und absolut
verantwortungslos gegenüber unserer Bevölkerung!“
Nur Produkte, die mindestens den heimischen Standards
entsprechen, dürften ins Land gelassen werden, alles andere würde die
Preisbildung auf dem Rücken unserer Landwirte ruinieren: „Deshalb
lehnen wir Freiheitliche das Mercosur-Abkommen, das die ÖVP und
Kanzler Stocker mit dem Rest der Verlierer-Ampel durchgewunken haben,
klar ab und fordern seit Jahr und Tag eine klare
Herkunftskennzeichnung. Unsere freiheitlichen Anträge im Nationalrat,
die sowohl auf die Einführung einer Herkunftskennzeichnung als auch
den Importstopp von Lebensmittel, die nicht unseren Standards
entsprechen, müssen endlich umgesetzt werden! Egal ob Fleisch, Eier
und Co aus Argentinien, Brasilien, der Ukraine, die bei den
Systemparteien regelrecht Narrenfreiheit genießt, oder sonstwo – für
all das müssen dieselben Qualitäts- und Produktionskriterien gelten,
wie sie auch unsere Landwirte erfüllen müssen! Alles andere ruiniert
den Bauernstand nur weiter und setzt die Versorgungssicherheit der
Österreicher mit gesunden Lebensmitteln aufs Spiel. Diese
Versorgungssicherheit muss abgesichert und erhalten werden. Das ist
aber nur mit einer FPÖ-geführten Bundesregierung und einem
Volkskanzler Herbert Kickl möglich.“