FW-Krenn: Präsident des sozialdemokratischen Wirtschaftsverbandes SWV fällt mit neuen Steuerideen für Unternehmen auf.

Wien (OTS) – Aktuelle Medienberichte zeigen, dass der Präsident des
sozialdemokratischen Wirtschaftsverbandes SWV, Bernd Hinteregger ,
mit neuen Steuerideen für Unternehmen auffällt. So wird unter anderem
die Einführung einer Erbschaftssteuer bei Betriebsübergaben größerer
Unternehmen ins Spiel gebracht.

Für die Freiheitliche Wirtschaft ist klar: Solche Vorschläge sind
realitätsfern und standortschädlich. Gerade Betriebsübergaben stellen
für viele Unternehmer eine der sensibelsten Phasen ihres Lebenswerks
dar. Zusätzliche steuerliche Belastungen gefährden nicht nur die
Weiterführung von Betrieben, sondern auch Arbeitsplätze,
Investitionen und die Zukunft ganzer Regionen.

Österreich leidet bereits heute unter einer der höchsten Steuer-
und Abgabenquoten Europas, massiver Überregulierung, aufgeblähter
Bürokratie und akutem Fachkräftemangel. Unternehmer kämpfen
tagtäglich darum, ihre Betriebe am Laufen zu halten – oft in einem
Pflichtsystem, das zusätzlich belastet, statt zu entlasten. In dieser
Situation neue Steuern auf Betriebsübergaben zu fordern, ist ein
fatales Signal an alle Leistungsträger.

Kapital ist flüchtig. Wo es das nicht ist, also meist im
Mittelstand, da erschweren Steuern auf Betriebsvermögen Investitionen
– und damit Innovation und Wachstum.

Schweden hat vor zwanzig Jahren die Erbschaftssteuer abgeschafft.
Ergebnis: Die Nachfolge von Familienunternehmen fiel leichter,
Kapitalflucht ließ nach, es gab mehr Investitionen, wirtschaftliche
Dynamik und Börsengänge. Laut Europäischer Investitionsbank (EIB) lag
Stockholm 2025 bei „Unicorns pro Kopf“ (Start-ups im Wert von über
einer Milliarde US-Dollar) weltweit an zweiter Stelle – nach dem
Silicon Valley.

Die Freiheitliche Wirtschaft lehnt derartige
Steuererhöhungsfantasien entschieden ab. Wer Betriebe aufbaut,
Verantwortung übernimmt und Arbeitsplätze schafft, darf nicht dafür
bestraft werden, dass er sein Unternehmen an die nächste Generation
oder an geeignete Nachfolger übergibt.

FW-Bundesobmann Krenn dazu:
„Wer in der aktuellen wirtschaftlichen Lage ernsthaft darüber
nachdenkt, Betriebsübergaben zusätzlich zu besteuern, hat den Bezug
zur Realität der Unternehmer verloren. Betriebe werden mit viel
Leistung, Risiko und persönlichem Einsatz aufgebaut – sie dürfen
nicht durch neue Steuern gefährdet werden. Österreich braucht
Entlastung, nicht neue Belastungen. Steuererhöhungsfantasien aus der
sozialistischen Mottenkiste schaden dem Wirtschaftsstandort und
gehören klar zurückgewiesen.“