Wien (OTS) – Die heute im Ö1-„Morgenjournal“ bekannt gewordenen
Pläne, Lokale
künftig zu verpflichten, eine sogenannte „billige Speise“ anzubieten
markieren einen neuen Tiefpunkt staatlicher Bevormundung! Unter dem
Vorwand der Teuerungsbekämpfung greift die Bundesregierung erneut
direkt in die Preisgestaltung und Kalkulation privater Unternehmer
ein. Das ist kein wirtschaftspolitischer Vorschlag, sondern ein
klarer Schritt in Richtung Planwirtschaft.
Gerade die Gastronomie zählt zu jenen Branchen, die seit Jahren
unter explodierenden Kosten, überbordender Bürokratie und massivem
Arbeitskräftemangel leidet. Anstatt endlich zu entlasten, zwingt die
Regierung den Wirten nun auch noch staatlich definierte
„Billigangebote“ auf – ein dirigistischer Eingriff, wie man ihn sonst
nur aus realsozialistischen Systemen kennt.
Was bedeutet diese „billige Speise“ konkret? Wer legt den Preis
fest? Wer entscheidet, was „günstig genug“ ist? Und wer kontrolliert
das? Genau diese Unklarheit zeigt das Grundproblem: Der Staat greift
immer tiefer in privatwirtschaftliche Entscheidungen ein, statt den
Unternehmen endlich Luft zum Atmen zu geben.
„Es reicht. Die Idee einer verpflichtenden ‚billigen Speise‘ –
was immer das heißen mag – zeigt, wie weit sich diese Regierung
bereits von marktwirtschaftlicher Vernunft entfernt hat. Als
Freiheitliche Wirtschaft stehen wir klar an der Seite der Wirte und
lassen nicht zu, dass die Gastronomie zum Schauplatz
planwirtschaftlicher Experimente wird,“ so Simon Schnell,
Gastronomievertreter der Freiheitlichen Wirtschaft abschließend.