Halbzeit für „Stars & Talente by Leona König“: Folge fünf der neuen Staffel mit Ballerina Ketevan Papava und Harfenistin Aryana Devine

Wien (OTS) – Zum vorerst letzten Mal stellt die ORF-Reihe „Stars &
Talente by
Leona König“ am Sonntag, dem 4. Jänner 2026, um 17.55 Uhr in ORF 2
und auf ORF ON bemerkenswerten künstlerischen Nachwuchs ins
Rampenlicht. In Folge fünf von insgesamt zehn Ausgaben der sechsten
Staffel, deren zweite Sendetranche im März startet, bringt die
Moderatorin – auch Ideengeberin des Formats sowie Begründerin des
Musikförderpreises „Goldene Note“ – die junge Harfenistin Aryana
Devine mit der Ersten Solotänzerin des Wiener Staatsballetts Ketevan
Papava zusammen. Die mittlerweile Elfjährige gewann heuer die
„Goldene Note“ in der Kategorie Tasten- und Zupfinstrumente, die
Primaballerina zählt zu den herausragendsten Tänzerinnen und Tänzern
der Kompanie und war heuer wieder beim ORF-Neujahrskonzertballett zu
sehen (Konzertdacapo am 3. Jänner in 3sat und am 6. Jänner in ORF 2
sowie bereits jetzt auf ORF ON). So dreht sich bei der kreativen
Begegnung zwischen Star und Talent alles um Grazie und Eleganz, wenn
Ketevan Papava und Aryana Devine einen zauberhaften gemeinsam
Auftritt einstudieren. Davor kommt Leona König mit Star und Talent
gesondert ins Gespräch – und mit Aryana beim Skydiven ordentlich ins
Schwitzen. Ein Adrenalinkick pur!

Ketevan Papava: „Sehr dankbar für mein Schicksal“

Etwas Adrenalin sei sehr gut, bestätigt Ketevan Papava, denn vor
Auftritten sei sie immer ein bisschen nervös. Seit 20 Jahren ist die
gebürtige Georgierin schon in Österreich und kann auf eine
beeindruckende Karriere zurückblicken. Die Tochter einer Pianistin
und eines Architekten ließ sich von ihren Tanten zum Tanzen
inspirieren. Drei von ihnen sind Balletttänzerinnen gewesen, eine
davon sogar am berühmten Mariinski-Theater in St. Petersburg, wo
Ketevan später – nach einer Ausbildung an der Vaganova Academy –
selbst aufgenommen wurde. „Es war ein sehr schwieriger Weg, mit viel
Disziplin und viel Arbeit, nicht nur körperlich, sondern auch
mental“, erinnert sich die heutige Primaballerina. „Aber man lernt
sehr viel und ich bin froh, dass ich an diesem Theater war, auf
dieser Bühne, wo Stars wie Rudolf Nurejew getanzt haben. Ich bin sehr
dankbar für mein Schicksal.“
Nach Wien sei sie gekommen, weil sie nicht nur klassische Stücke
tanzen wollte, sondern auch modern und neoklassisch. Und das Wiener
Staatsballett habe zuerst auf ihre Bewerbung geantwortet. Auf einen
Vertrag als Halbsolistin folgte dann das Engagement als Solotänzerin.
„Ich bin über jede Etappe in meiner Karriere froh, weil der Körper
stärker wird und man auch soviel Respekt für die Gruppentänzer
bekommt. In der Gruppe zu tanzen, ist ein sehr schwieriger Job und
manchmal auch undankbar.“
Die Mutter zweier achtjähriger Zwillingsmädchen unterstützt das
künstlerische Interesse ihres Nachwuchses. „Die beiden tanzen als
Hobby und ich zwinge sie zu nichts, denn das Tanzen ist ein schwerer
Job. Aber ich unterstütze sie, wo ich kann. Denn sie lieben das
Theater und sie lieben es, mich auf der Bühne zu sehen. Sie sind sehr
stolz, dass die Mama eine Ballerina ist.“

Aryana Devine: Von der Harfe in den Windkanal

Auch Aryna Devines Eltern unterstützen die junge Harfenistin auf
ihrem musikalischen Weg. „Ich spiele Harfe seit meinem sechsten
Lebensjahr und da meine Eltern Pianisten sind, wollte ich auch
unbedingt ein Instrument spielen. Auf einem Konzert habe ich mich
dann in die Harfe verliebt. Ich finde den Klang besonders schön. Es
ist ein Instrument, auf dem man Techniken spielen kann, die es bei
keinem anderen Instrument gibt“ erzählt die Elfjährige. „Ich möchte
gerne einmal zu den Wiener Philharmonikern, weil sie etwas ganz
Besonderes sind. Ihre Harfenistin Anneleen Lenaerts ist mein
Vorbild“, verrät Aryana. Eine glänzende Leistung lieferte die junge
Musikerin bei der heurigen „Goldenen Note“, die sie in der Kategorie
Zupf- und Tasteninstrumente mit ihrer Interpretation von Marcel
Grandjanys „Aria in Classic Style“ gewann. Ihren Siegerauftritt
absolvierte sie mit Juror Andreas Ottensamer und Felix Mendelssohn
Bartholdys Werk „Venezianisches Gondellied“, als Preis erhielt sie
eine Einladung zu einem Konzertauftritt beim Bürgenstock Festival in
der Schweiz.
In ihrer Freizeit hört die leidenschaftliche Langschläferin aber auch
gerne Popmusik und geht in Jazztanz, einen Ballettkurs hat sie
ebenfalls ein Jahr lang besucht. Bevor sie gemeinsam mit Ketevan
Papava für einen neoklassischen Tanz zu einer Komposition Claude
Debussys probt, geht es mit Leona König jedoch noch an einen für eine
junge Musikerin ungewöhnlichen Ort. Denn den Adrenalinkick sucht
Aryana nicht nur auf der Bühne, sondern auch beim Skydiving. Im
Wiener Prater stürzen sich die Moderatorin und ihr Schützling in den
Windkanal. „Es war so krass!“, zeigt sich das Mädchen begeistert.

Leidenschaft, Liebe – und Spitzenschuhe

Danach präsentieren Star und Talent im prachtvollen Ballsaal
eines Wiener Ringstraßenhotels, was sie gemeinsam einstudiert haben:
einen anmutigen Tanz zu Claude Debussys „Rêverie“, den Aryana mit
ihrem einfühlsamen Harfenspiel begleitet. Einen wichtigen, immer
gültigen Tipp hat Ketevan Papava für die junge Musikerin abschließend
parat: „Viel arbeiten und mit Leidenschaft und Liebe spielen, du
kannst die Publikumsherzen berühren, wenn Du viel Liebe dazu gibst.“
Zur Erinnerung schenkt sie ihr ein Paar Spitzenschuhe, die sie mit
einem Autogramm versieht.