Wien (OTS) – Das Bundesministerium für Wirtschaft, Energie und
Tourismus begrüßt
die geplante Reduktion der Verteilernetzbetreiber in Oberösterreich
von 12 auf 11. Der Schritt zeigt, dass Effizienzsteigerungen im
Energiesystem möglich sind und aktiv angegangen werden.
„Wir haben das Thema Effizienz im Netzbereich bewusst
aufgegriffen und appellieren seit Längerem an die
Verteilernetzbetreiber, bestehende Potenziale zu heben. Die
Unternehmen vor Ort wissen selbst am besten, wo Synergien genutzt
werden können – etwa durch den Abbau von Doppelgleisigkeiten,
gemeinsame Standards oder gebündelte Beschaffung“, so Energieminister
Wolfgang Hattmannsdorfer.
„Mit dem Elektrizitätswirtschaftsgesetz stellen wir die Netze auf
das Energiesystem der Zukunft um. Spitzenkappung, die verpflichtende
Ansteuerbarkeit neuer Erzeugungsanlagen, neue Tarifstrukturen bis
Ende 2026 und die automatische Nutzung von Viertelstundenwerten aus
Smart Metern bedeuten einen massiven Digitalisierungsschub. Gerade in
einem solchen System ist es nur logisch, dass Partnerschaften,
Kooperationen und Zusammenlegungen an Bedeutung gewinnen. Weniger
parallele Strukturen, mehr gemeinsame Standards und effizientere
Prozesse helfen, die steigenden Anforderungen im Netzbetrieb besser
und kosteneffizienter umzusetzen“, so Energie-Staatssekretärin
Elisabeth Zehetner.
Die Entwicklung in Oberösterreich zeigt, dass dieser Weg
funktioniert. Ziel bleibt ein leistungsfähiges, stabiles und
kosteneffizientes Stromnetz, das die Energiewende ermöglicht und
gleichzeitig Haushalte sowie Betriebe entlastet.