St. Pölten (OTS) – „Die Inflation in Österreich ist bereits im März
wieder dramatisch
gestiegen. Schuld ist der verrückte Krieg, in den Donald Trump die
gesamte Golfregion gestürzt hat. Die Politik eines US-Präsidenten,
der von FPÖ-Politikern wie Herbert Kickl und Udo Landbauer begeistert
im Amt begrüßt wurde und seither jeden Tag Europas Wirtschaft massiv
schadet. Die dramatischen Inflationszahlen von mehr als 3 % sind ein
Vorbote für das, was uns in den kommenden Wochen droht. Ein
beispielloser Angebotsschock rollt auf Europa und Österreich zu.
Wirtschaftsminister Hattmannsdorfer ist jedoch bisher mit Untätigkeit
aufgefallen. Wir sollten die Warnungen renommierter Ökonominnen und
Ökonomen wie Isabella Weber ernst nehmen und diesmal rasch und
konsequent in die Preise eingreifen, um die Fehler der Vergangenheit
zu vermeiden“, analysiert Kontroll-Landesrat, SPÖ NÖ-Vorsitzender
Sven Hergovich und führt fort:
„Hattmannsdorfer muss jetzt mit der Vorbereitung eines
Krisenmechanismus beginnen. Wichtig ist es, frühzeitig in die Margen
einzugreifen, um ein Durchrauschen der Inflation zu verhindern.
Wichtig sind Preiskontrollen, Preisdeckel, wo wir kein Angebots-,
sondern ein Preisproblem haben, und ein sofortiges Ende der Merit-
Order. Bereits am Montag habe ich einen Krisengipfel des Landes
Niederösterreich gefordert, um auf Landesebene unsere Vorbereitungen
auf einen drohenden Angebotsschock bei Öl- und Gasprodukten zu
treffen. Selbstverständlich ist es notwendig, dass Hattmannsdorfer
hier auch im Bund handelt. Diese Krise braucht rasche und
entschlossene Handlungen, um Schaden von unserer Wirtschaft und den
Menschen abzuwenden. Denn klar ist bereits jetzt: Die Fans von Trump
in FPÖ, AfD und Co. haben in dieser Krise nichts anzubieten. Umso
wichtiger ist es, dass die politische Mitte nun rasch handelt“,
schließt Sven Hergovich.